Ausstellung der Werke von Erich Sieburg

Martin-Opitz-Bibliothek

Eingang zur Martin-Opitz-Bibliothek.
Eingang zur Martin-Opitz-Bibliothek. Foto: Wolfgang Quickels

Der Herner Autor Erich Sieburg war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Figur in der Literaturszene des Ruhrgebiets. Er gehörte dem Ruhrland-Kreis an, schrieb Romane, Novellen, Gedichte und Theaterstücke. Seine Essays und Kritiken erschienen in zahlreichen Zeitungen. Während der Zeit des Nationalsozialismus verstummte seine literarische Stimme in der Öffentlichkeit zunehmend. Seine literarische Produktion aus dieser Zeit ist bislang überwiegend unveröffentlicht.

Der Nachlass Erich Sieburgs befindet sich heute in der Martin-Opitz-Bibliothek in Herne. Vom 23. September bis 5. November 2021 ist dort die Ausstellung „Erich Sieburg: Leben und Werk des Herner Autors und Gymnasiallehrers“ zu sehen. Ziel der Ausstellung und der sie begleitenden Broschüre ist es, ausgewählte Schriftstücke und Fotos aus dem Erich-Sieburg-Nachlass zu erschließen, sie gleichsam zum Sprechen zu bringen.

Dieser Aufgabe haben sich im Sommersemester 2020 und im Wintersemester 2020/21 die Studierende der RUB unter Leitung von Dr. Joachim Wittkowski am Germanistischen Institut gewidmet.

In den digitalen Lehrveranstaltungen ist zudem eine bebilderte Begleitbroschüre entstanden, die in der Martin-Opitz-Bibliothek für zwei Euro erworben werden kann. Die Broschüre wird am 23.9. um 16 Uhr öffentlich vorgestellt (Berliner Platz 5, 44623 Herne). Alle Interessierten und die Medien sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen gibt es hier.

Oktober
23
Samstag
Samstag, 23. Oktober bis Freitag, 05. November 2021
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