AKK: Keine Kanzlerkandidatur

Stellungnahme

Timon Radicke.
Timon Radicke. Foto: Rüdiger Ungebauer

Der CDU-Kreisvorsitzender Timon Radicke äußert sich zum Statement zur Entscheidung der Bundesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) nicht für die Kanzlerkandidatur der CDU/CSU zur Verfügung zu stehen und den Vorsitz der CDU Deutschlands im Sommer abzugeben wie folgt: „Vor dem Schritt von Annegret Kramp-Karrenbauer habe ich höchsten Respekt. Ich danke ihr für die Arbeit und die Energie, die sie im vergangenen Jahr für die CDU aufgebracht hat. Ich möchte aber auch klarmachen, dass ich diese Entscheidung - gerade nach dem Debakel in Thüringen - für richtig erachte. Ich stimme ausdrücklich mit Frau Kramp-Karrenbauer damit überein, dass sich Parteivorsitz und Kandidat ergänzen müssen.

Bei der vergangenen Wahl zum Vorsitz der CDU hatten wir einen fairen und guten Wettstreit um die besten Ideen. Jetzt brauchen wir vor allem auch einen Parteivorsitzenden, der in der Lage ist, die Grundsätze unserer CDU wieder klar herauszustellen, die Reihen zu schließen und der bereit ist, Führungsverantwortung zu übernehmen. Dieser Prozess beginnt jetzt. Die CDU Herne begleitet diesen Prozess und wird auch in Kürze eine Diskussionsveranstaltung zum Thema ankündigen.“

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