25 Jahre Kinder- und Jugendparlament

Landestreffen der Kinder- und JugendgremienFoto: Stadt HerneLandestreffen der Kinder- und Jugendgremien.
KiJuPa-Besuch im Tierheim.Foto: Stadt HerneKiJuPa-Besuch im Tierheim.

Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) wurde 1992 gegründet, um vor allem Menschen, die noch nicht wählen dürfen, in die Entscheidungen der Politik einzubinden. In diesen 25 Jahren mischen Herner Kinder und Jugendliche in der Politik mit. Sie sprechen mit Politikern, bringen die Anliegen junger Menschen ein und informieren sich darüber, wie Politik und Verwaltung das Leben in Deutschland und in Herne gestalten. Zum 25-jährigen Jubiläum hat das KiJuPa mit Geschäftsführer Armin Kurpanik eine Feier für alle aktiven und ehemaligen Mitglieder vorbereitet, die am Freitag, 17. November 2017, 15 Uhr,  in der Akademie Mont-Cenis stattfindet. Interessierte können sich per E-Mail unter kijupa@herne.de anmelden.

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v.l. Phil Daedolow, Thomas Nückel, Theresa Randel. Foto: FDPBesuch im Landtag. v.l. Phil Daedolow, Thomas Nückel, Theresa Randel.

Das KiJuPa vertritt die Interessen von 9-20-Jährigen, ob es um die Ausstattung von Spielplätzen geht oder um die Chancen auf eine Ausbildungsstelle. Junge Menschen verschiedenen Alters treffen sich in unterschiedlichen Arbeitskreisen. Sie planen Aktionen für ihre Interessen, für ihren Bezirk oder ihre speziellen Themen.Beschäftigen sich die Jüngeren oft damit, wie kinderfreundlich Herne ist, stellen die Größeren den Bezug zur aktuellen Politik her. Sie fahren nach Berlin, um zu erfahren, wie demokratische Entscheidungen auf Bundesebene getroffen werden, diskutieren mit Politikern und informieren sich über gesellschaftliche Entwicklungen. Unter anderem haben sie eine Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge besucht, den Bundestag und den Landtag besichtigt. Aber auch Treffen mit Jugendlichen aus Hernes Partnerstädten stehen auf dem Programm. So sind Mitglieder des KiJuPa im September 2017 in die russische Partnerstadt Belgorod gefahren und haben politische Einrichtungen kennen gelernt.

KiJuPa-Kinder im Funpark.Foto: KiJuPaKiJuPa-Kinder im Funpark.

Aber nicht nur politische Themen stehen auf der Agenda der Jugendlichen: Sie setzen sich zum Beispiel dafür ein, dass bei Stau auf Autobahnen eine Rettungsgasse gebildet wird, dass Geschäfte auch auf Kinder als Kunden eingestellt sind und dass junge Menschen bei der Gestaltung ihrer Stadt mitreden. Regelmäßig tauschen sich die jungen Herner mit Kinder- und Jugendparlamenten anderer Städte aus, zum Beispiel beim Workshop unter Palmen, den die Herner regelmäßig in der Akademie Mont-Cenis ausrichten. Neuerdings berichtet das KiJuPa auch auf Facebook über seine Arbeit.

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Quelle: Stadt Herne 08. November 2017, 09:08 Uhr