Aufräumen nach 'Sabine'

Straßenabsperrungen dürfen von den Anwohnern nicht entfernt werden.
Abgesperrte Gehwege nach dem Sturmtief Sabine. Foto: Carola Quickels

Der Tag nach Sabine beschäftigte die Feuerwehr Herne bis in die Abendstunden mit Aufräumarbeiten. Am Dienstag (11.2.2020) war nicht nur das Twittergewitter auf den Social Media Seiten der Berufsfeuerwehr Herne Programm, sondern auch zahlreiche Anrufe und damit einhergehende Einsätze forderten die Berufsfeuerwehr über den Tag verteilt.

Lose Äste in Bäumen, die auf den Gehweg zu stürzen drohte und Bäume, die aufgrund der Schiefstellung gefällt werden mussten, brachten Kettensägen der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz. Wegen erhöhtem Einsatzaufkommen wurde zwischenzeitig von der Freiwilligen Feuerwehr das Gerätehaus West besetzt, um den Grundschutz im Stadtgebiet zu sichern.

Ebenfalls waren die Drehleitern beinahe im Dauereinsatz. Etliche Dachziegel wurden von Dächern beseitig, da diese zum Teil auf den Gehweg gestürzt sind oder drohten auf sie hinab zu fallen. Die Zusammenarbeit mit der Polizei, dem Tiefbauamt und dem Bauamt war routiniert und zielführend. Insgesamt wurden im laufe des Tages bis 20 Uhr sieben langanhaltende Einsätze gezählt, die auf das Sturmtief Sabine zurückzuführen waren.

Viele Gehwege wurden abgesperrt und die Feuerwehr weist darauf hin, diese Bereiche nicht zu queren, bis die Absperrungen aufgehoben wurden.

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