Woges fördert Kindergärten

Mitarbeiter der Gewinner-Einrichtungen mit dem Woges-Förderrat und den Woges-Vertretern. Foto: Jesper Dahl-Jörgensen / WogesMitarbeiter der Gewinner-Einrichtungen mit dem Woges-Förderrat und den Woges-Vertretern.

Ein Jahr lang hatten Kindertageseinrichtungen und Kindergärten Zeit, sich für eine Förderung bei Woges zu bewerben. Bis zum 31.12.2017 konnten die Projekte beschrieben und die notwendige Zuwendung beantragt werden. Jetzt hat der Woges-Förderrat getagt und über die jeweiligen Zuwendungen entschieden. Am Freitag (5.4.2018) fand nun Übergabe der Schecks an die Gewinner-Einrichtungen statt. Fünf Kindergärten und KiTas freuen sich über die Realisierung ihres Projektes. Bei der Übergabe wurden auch die entsprechenden Projekte nochmal kurz vorgestellt.

Kathrin Dal Canton vom St. Anna Kindergarten freut sich demnächst über einen Sinnesgarten. In einer ruhigen Ecke des Kindergartens wird unter anderem ein Tastparcour errichtet. „Hier werden noch zusätzliche Klangelemente, visuelle Objekte und ein Kräutergarten entstehen“, so Del Canton. Bei der Kindervilla an der Straßburger Straße dreht sich hingegen alles um die Sprachbildung. „Wir möchten in die Welt der Buchstaben eintauchen“, sagt Lena Brikmann zu dem Projekt. Von der neu geschaffenen Bücherecke sollen alle Kinder profitieren, vor allem diejenigen mit einem Migrations-Hintergrund. Die KiTa beherbergt Kinder mit acht unterschiedlichen Nationalitäten. „In Kooperation mit dem Haranni-Gymnasium soll den Kindern in deren Muttersprache aus den Büchern vorgelesen werden“, so Brikmann. Das Projekt ist entsprechend langfristig angelegt.

Bei Tina Schmidtberg von der Kindertageseinrichtung Stephanus wird das Augenmerk auf die Bewegung der Kinder gelegt. „Die Möglichkeiten sich innerräumlich zu bewegen sind bei uns zurzeit noch stark begrenzt. Mit den Fördergeldern werden wir den U3-Raum so ausstatten, dass wir veränderbare Elemente besitzen, um die Bewegungserziehung der Kinder zu fördern“, so Schmidtberg.

Hildegard Thomeé von der Kinderbetreuung Waldwichtel aus Herne-Constantin: „Wir erhalten keine öffentliche Förderung und sind dementsprechend auf solche Spenden angewiesen. Das Geld ist auch bereits gut angelegt: Ein Schrank für Kunst- und Bastelzubehör wird demnächst in der Kreativecke stehen. Dieser wird dann für die Kinder zugänglich sein und die künstlerischen Angebote ausgeweitet." 

Das mit Abstand umfassendste Projekt plant die Kindergärtnerei in Herne-Eickel. Ein Fest für den gesamten Stadtteil an dem sich Vereine und Institutionen beteiligen können und auf dem sich die Vereine nicht nur gegenseitig kennenlernen können, sondern auch die Menschen die im Quartier wohnen. „Wir möchten, dass sich Schulen, Kindergärten und Institutionen hier den Bürgern präsentieren und sich untereinander vernetzen“, erklärt Nicole Behrends. Damit die unterschiedlichen Einrichtungen auch mit ihren Darbietungen gut zu sehen sein werden, übernimmt Woges die Kosten für die Bühne. „Somit können Chöre, Tanzgruppen oder Kinder-Shows auf dieser Bühne stattfinden“, so Behrends.

Apropos Bewerbung: In diesem Jahr können sich die Herner Grundschulen um eine Förderung bewerben. Ein entsprechender Förderantrag ist auf der Woges-Homepage zu finden.

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08. Mai 2018, 13:12 Uhr