Winter Streams der Komischen Oper Berlin

Katharina Thalbach live

Mehrfaches Opernhaus des Jahres: Komische Oper Berlin.
Mehrfaches Opernhaus des Jahres: Komische Oper Berlin. Foto: Pitt Herrmann

Berlin. Nach den beiden ersten Premieren der Spielzeit 2020/21, „Pierrot Lunaire“ von Arnold Schönberg kompiliert mit den Monodramen „Nicht ich“ und „Rockaby“ von Samuel Beckett mit Dagmar Manzel in der Regie des Intendanten Barrie Kosky sowie Jacques Offenbachs spritzige Operette „Die Großherzogin von Gerolstein“ ist die Komische Oper Berlin in den zwangsweisen Winter-Lockdown gegangen – und noch kein Ende ist abzusehen. Geprobt wird freilich unter Corona-Bedingungen weiter, ob die dann dritte Saisonpremiere, die Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß, wie geplant am 30. Januar 2021 an der Behrenstraße über die Bretter gehen kann, erscheint aus heutiger Sicht fraglich.

Vorschaubild zu „Hoffmanns Erzählungen“: Nicole Chevalier in der Berliner Roses Bar.
Vorschaubild zu „Hoffmanns Erzählungen“: Nicole Chevalier in der Berliner Roses Bar. Foto: Jan Windszus

Um dem Publikum des mehrfach zum „Opernhaus des Jahres“ gewählten Theaters an der Behrenstraße zumindest digital etwas Abwechslung zu bieten, nimmt die Komische Oper kurz vor den Festtagen den kostenlosen Online-Spielplan wieder auf. Ein besonderer Knüller sind zwei Live-Streaming-Termine: Am Dienstag, 22. Dezember 2020, um 20 Uhr sind unter dem Titel „Lonely House“ Songs und Chansons von Kurt Weill, die er in seinem Pariser und New Yorker Exil geschrieben hat, zu entdecken – interpretiert von Katharine Mehrling und Hausherr Barrie Kosky. Und am Mittwoch, 30. Dezember 2020, beginnt um 19 Uhr live die Premiere der konzertanten Neuproduktion der Opererre „Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham – mit Katharina Thalbach.

Bei den „Streams zum Jahreswechsel“ präsentiert die Komische Oper außerdem drei herausragende Produktionen jeweils als Wiederaufnahme. Den Auftakt macht am Sonntag, 20. Dezember 2020, um 19 Uhr Jules Massenets „Cendrillon“ („Aschenputtel“) in einer Inszenierung von Damiano Michieletto aus dem Jahr 2016. Eine Woche später, am Sonntag, 27. Dezember 2020, ist eine der herausragenden Inszenierungen des Intendanten Barrie Kosky zu erleben, die „Les Contes d'Hoffmann“ („Hoffmanns Erzählungen“) aus dem Jahr 2015. Schließlich folgt am Sonntag, 3. Januar 2021, mit Georg Friedrich Händels „Semele“ von 2018 eine weitere Erfolgsproduktion des Hauherrn. Alle drei Aufführungen gehen am Erstaustrahlungstermin jeweils um 19 Uhr unter komische-oper-berlin.de/programm/online-spielplan ins Netz und sind danach einen Monat lang verfügbar.

Dezember
20
Sonntag
Sonntag, 20. Dezember 2020, um 19 Uhr Jules Massenets „Cendrillon“ („Aschenputtel“) in einer Inszenierung von Damiano Michieletto aus dem Jahr 2016.
Dezember
27
Sonntag
Sonntag, 27. Dezember 2020, um 19 Uhr Herausragende Inszenierung des Intendanten Barrie Kosky, die „Les Contes d'Hoffmann“ („Hoffmanns Erzählungen“) aus dem Jahr 2015.
Januar
3
Sonntag
Sonntag, 03. Januar 2021, um 19 Uhr Georg Friedrich Händels „Semele“ von 2018.
Dezember
22
Dienstag
Dienstag, 22. Dezember 2020, um 20 Uhr Lonely House“ Songs und Chansons von Kurt Weill
Dezember
30
Mittwoch
Mittwoch, 30. Dezember 2020, um 19 Uhr Neuproduktion der Opererre „Die Blume von Hawaii“ von Paul Abraham – mit Katharina Thalbach.
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