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Ministerin Ina Brandes (2. v.l.), und Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule (re), überreichten Abschlusszertifikate an 40 neue Talentscouts.

Turbo für Talente – im NRW-Zentrum für Talentförderung

Weitere 40 neue Talentscouts zertifiziert

Gelsenkirchen. Nordrhein-Westfalen macht beim Ausbau seines Talentscouting-Programms für mehr Chancengerechtigkeit Tempo. Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, und Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen, überreichten Anfang Juli 2024 nach erfolgreicher Weiterbildung die Abschlusszertifikate an 40 neue Talentscouts.

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Landesweit begleiten inzwischen über 100 Talentscouts kontinuierlich mehr als 30.000 Schüler an etwa 550 Schulen in NRW auf ihrem individuellen Bildungsweg. Damit ist das NRW-Talentscouting eines der größten Programme für mehr Chancengerechtigkeit in Deutschland. Mut machen, über Träume sprechen, Visionen für die berufliche Zukunft entwickeln, hilfreiche Netzwerke schaffen und gemeinsam Barrieren überwinden – das Talentscouting ist ein aufsuchender, individueller und langfristiger Ansatz, der Expertisen zur chancengerechten Förderung von Talenten bündelt. Die NRW-Talentscouts, die alle im NRW-Zentrum für Talentförderung eine berufsbegleitende zertifizierte Weiterbildung absolviert haben, sind mittlerweile an 23 Hochschulen in NRW angestellt und begleiten Schüler ergebnisoffen beim Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein (duales) Studium.

„Talentscouting wirkt! Jede einzelne Erfolgsgeschichte ist der Beweis, dass gute Bildung unabhängige von Wohnort oder Herkunft für alle möglich ist. Inzwischen gehört das Programm zu den größten Projekten für gute Bildungschancen in Deutschland. Auch im Ausland wurde erkannt, dass das Talentscouting eine großartige Möglichkeit ist, junge Menschen auf ihrem Weg in ein Studium oder eine Ausbildung zu unterstützen. Von der individuellen, professionellen Begleitung profitieren sowohl die Jugendlichen als auch der Wirtschaftsstandort NRW, der qualifizierte Fachkräfte braucht,“ sagte Ministerin Ina Brandes.

Neben Talentscouts der kooperierenden Partnerhochschulen aus Nordrhein-Westfalen wurden erstmals auch Talentscouts von Hochschulen aus Hessen und vom größten deutschen Begabtenförderungswerk, der Studienstiftung des deutschen Volkes, zertifiziert. Hinzu kommen Mitarbeitende der TalentKollegs Ruhr in Gelsenkirchen, Hagen und Oberhausen, des Schülerstipendienprogramms NRWTalente und der Stadt Gelsenkirchen.

„30.000 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen profitieren inzwischen von dieser wirklich erfolgreichen Form der Talentförderung. Das NRW-Talentscouting ist damit eine Blaupause für die flächendeckende Hebung von Talentreserven. Angesichts der riesigen Herausforderungen in den Ausbildungssystemen ist es gut und richtig, dass dieses Programm in NRW systematisch ausgebaut wird. Besonders freut uns, dass das zunehmend auch bundesweite Beachtung findet,“ ergänzte Prof. Kriegesmann.

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Über 100 Talentscouts nutzten den Tag der feierlichen Zertifikatsverleihung außerdem für ein Netzwerktreffen und tauschten sich zu neuen Instrumenten ihrer Arbeit aus.

Mittwoch, 3. Juli 2024 | Quelle: Iris Heinemann NRW-Zentrum für Talentförderung