Weispfennig zur Suez-Erweiterung

Stellungnahme

Peter Weispfenning.
Peter Weispfenning. Foto: Veranstalter

Peter Weispfennig (MLPD) zur Infoveranstaltung zur Suez-Erweiterung am 28. Februar 2018: „Ich war als Anwohner auf der Versammlung und sprach dort auch. Sie war von Seiten der Bezirksregierung, der Firma Suez und der Herner Standverwaltung als reine Beruhigungs- und Beschwichtungsaktion angelegt. Es ist den kritischen, kompetenten und emotionalen Beiträgen der Herner Bürger zu verdanken, dass das misslang. Ultragift PCB, Radioaktivität und so weiter - und das mitten im Wohngebiet? Nach Darstellung der Verantwortlichen alles kein Problem, solange irgendwelche bürokratischen Grenzwerte eingehalten werden.

Die Bürger wehren sich zu Recht gegen die Unterordnung ihrer Lebensinteressen unter die Profitinteressen des internationalen Konzerns Suez. Wir sind auch keine kleinen Kinder, die man mit bürokratischen Vorträgen belehren kann. Die Stadtverwaltung duckte sich weg, die Bezirksregierung schlug sich offen auf die Seite von Suez. Wirklich zugehört wurde uns nicht, geschweige denn wurden vernünftige Antworten auf unsere berechtigten Fragen und Kritiken gegeben. Mein Fazit: Nur aktiver Widerstand wird die Kapazitätserweiterung verhindern und eine Schließung von Suez mit Ersatzarbeitsplätzen für die 27 Beschäftigten erkämpfen können."

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