Von Rhein und Ruhr an den Jordan

Vortrag im Archäologie-Museum

LWL-Landesmuseum Archäologie.
LWL-Landesmuseum Archäologie. Foto: Wolfgang Quickels

Die Kreuzzüge waren die vielleicht spektakulärste Massenbewegung des Mittelalters. Ihre historischen Hintergründe beleuchtet Dr. Alexander Berner am Donnerstag, 6. Juli 2019, ab 19 Uhr, in einem öffentlichen Vortrag im Archäologiemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Titel: Von Rhein und Ruhr an den Jordan - mittelalterliche Kreuzfahrer aus dem Nordwesten des Reichs 1096-1291

Durch Ivanhoe, Robin Hood, Richard Löwenherz und Ludwig den Heiligen erscheinen die Kreuzzüge heute als „nationales Erbe“ der Engländer und Franzosen. Wie es aber um die Kreuzzugsbeteiligung aus unserer erweiterten Nachbarschaft stand, dem Nordwesten des römisch-deutschen Reichs, erläutert Berner in seinem Vortrag. Er beschäftigt sich damit näher und geht den Faktoren nach, welche die Teilnahme an Kreuzzügen an Rhein und Ruhr beeinflusst haben - positiv wie negativ.

Dr. Alexander Berner ist wissenschaftlicher Volontär im LWL-Museum für Archäologie. Er ist mitverantwortlich für die Vorbereitung der kommenden Sonderausstellung zur Pest. Darüber hinaus hat sich in der Vergangenheit eingehend mit dem Mittelalter beschäftigt und war als wissenschaftlicher Berater für die GeoEpoche tätig.

Juli
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Samstag
Samstag, 06. Juli 2019, um 19 Uhr LWL-Museum für Archäologie , Europaplatz 1 , 44623 Herne Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe des Fördervereins LWL-Museum für Archäologie zu aktuellen Sonderausstellungen, archäologischen Themen, zur Geschichte der Region Westfalen und zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um die Archäologie. Der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos.
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