Völkels 'Cyberforce' belegt den zweiten Platz

Beim Sender 'Radioplanet Berlin'

Michael Völkel stellt mit 'Cyberforce' seine 7. CD vor.
Michael Völkel stellt mit 'Cyberforce' seine 7. CD vor. Foto: Privat

Der Wanner Musiker Michael Völkel, vielen auch bekannt als Spielmann Michel von der Voelkelweyde, brachte während der Pandemie-Zeit mit Cyberforce seine 7. CD heraus (halloherne berichtete). Eines der mit dem titelgebenden Namen Cyberforce auf den Silberling gepressten Stücke, das Völkel auf einer Breedlove-Akustik-Gitarre spielt, brachte dem Multi-Instrumentalisten nun besondere Ehren ein: Es wurde von dem Sender „Radioplanet Berlin“ in der Sparte 'Song des Jahres' auf den zweiten Platz gewählt - vor den Ärzten mit „Noise“ und vor ABBA mit 'Don't shut me down'.

„Natürlich fühlt sich mein Musiker-Ego durch diese Platzierung angenehm gestreichelt“, erzählt der Musiker im halloherne-Gespräch. Zumal Völkel selber seine Cyberforce-Musik durchaus unorthodox nennt. „Dass ich damit an solch prominenten Musikern vorbeiziehe, das freut mich schon“, sagt er und weiß auch selber, dass das Instrumental-Album Cyberforce, diese Mischung aus Folk, Jazz, Rock und Techno, alles andere als chartstauglich ist.

Unterschiedliche Kategorien

Der Radiosender 'Radioplanet-Berlin' hat es sich zur Aufgabe gemacht, Künstler aller Richtungen zu fördern. Dazu bietet der Sender Produkte und Dienstleistungen an, die der Unterhaltung dienen - Events, Aktionen und Sendungen. Und obendrauf gibt es jährlich den Planet Award mit den unterschiedlichsten Kategorien wie zum Beispiel: Autoren, Bücher, Künstler, Musiker, Songs oder auch Mensch des Jahres. Dazu werden Künstler nominiert, Hörer stimmen ab und eine abschließende Jury wertet aus.

Der Musikus Spielmann Michel - alias Michael Völkel - war am Sonntag (4.7.2021) der Überraschungsgast für die Besucher im Archäologie-Museum.
Spielmann Michel - alias Michael Völkel - es gibt wohl kein Instrument, das er nicht spielen kann. Foto: Carola Quickels

Der Wanner Michael Völkel belegte also den zweiten Platz in der Kategorie Song des Jahres. Dazu wurde er mit seinem Stück Cyberforce dem Sender vorgeschlagen.

„Wer das war, das weiß ich nicht. Aber es muss jemanden gegeben haben, der mich mit dem Song nominiert hat“, sagt er immer noch etwas verwundert. Aber letztendlich sei das ja auch ein Beispiel dafür, dass auch ungewöhnliche Musik ein Forum bekäme, freut sich Völkel, der auch für die Kategorie „Musiker des Jahres“ nominiert wurde. Dort erlangte er den vierten Platz: „Aber das zählt ja nicht, ist ja kein Platz auf dem Treppchen.“

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