Unterstützung von Herner Kulturschaffenden

SPD-Kulturpolitik setzt sich für Ausweitung der Hilfen ein

Digitale Stadtkonferenz - Arbeitskreis Kultur der SPD-Fraktion.
Digitale Stadtkonferenz - Arbeitskreis Kultur der SPD-Fraktion. Collage: SPD

Mit einer ersten digitalen Stadtkonferenz hat der Arbeitskreis Kultur der SPD-Fraktion den Dialog mit Herner Kulturschaffenden aufgenommen und sich dabei mit den aktuellen Problemen der von der Pandemie besonders gebeutelten Künstler befasst.

Eingeladen hierzu hatte der Vorsitzende des Arbeitskreises, Volker Bleck, der sich für eine stärkere Unterstützung der notleidenden Sparte Kultur einsetzt. Auch die Herner Abgeordneten Michelle Müntefering und Alexander Vogt brachten ihre Expertise ein und sagten Unterstützung zu. „Die Kulturverwaltung hat für dieses Jahr 150 coronakonforme Projekte digital und openair, mit denen weit über 200 Künstler Auftrittsmöglichkeiten erhalten und ist damit an die Grenze des finanziell Machbaren gekommen“, so Bleck. Nun gelte es, in dieser schwierigen Lage weitere notwendige Ressourcen zu erschließen, um gute Kulturprojekte gerade auch mit und für die Jüngeren möglich zu machen. Das Thema sei bereits im Kultur- und Bildungsausschuss gemeinsam mit der CDU auf den Weg gebracht worden.

Aus dem Kreis der Kulturschaffenden wurden wiederholt die Rahmenbedingungen staatlicher Fördermaßnahmen zur Existenzsicherung beklagt. Man brauche hier eine bessere Orientierungshilfe auch seitens der Stadt. Es mangele auch noch an Unterstützung der Durchführung eigener Projekte, so z.B. bei der Ausrüstung von digitalem Equipment. Viele weitere Einzelfragen auch aus dem Kreis von Veranstaltern oder Vereinen wurden erörtert und sollen nun einer Klärung zugeführt werden.

„Wir wollen den Austausch mit den Kulturschaffenden, ob digital oder wenn es wieder möglich ist, im normalen Rahmen unbedingt fortsetzen und auch nach Corona im Gespräch bleiben“, zog Volker Bleck ein insgesamt positives Resümee.

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