Telefonpräsenz bietet Gesprächsstoff

SoVD Herne startete Angebot, erreichbar und offen für alle

Symbolbild Telefon.
Zeit zum Quatschen und sprechen: Der SoVD Herne bietet nun alle zwei Wochen eine Gesprächspräsenz an (Symbolbild). Foto: Pixabay

Endlich mal wieder für die Mitglieder und weitere Personen telefonisch erreichbar sein, in Ruhe ein bisschen quatschen oder auch beraten: Der Kreisverband Herne des Sozialverbands Deutschland (SoVD) nahm am Mittwoch (5.5.2021) sein neues Angebot der Telefonpräsenz auf (halloherne berichtete). Zwei Stunden lang war ein Handy für mögliche Anrufe freigeschaltet, dies soll nun planmäßig alle zwei Wochen angeboten werden.

„Vier Leute haben in der Zeit angerufen. Wir hatten eigentlich noch mit weniger Resonanz gerechnet“, berichtet der Vorsitzende des Kreisverbands, Gerd Griese, gegenüber halloherne. „Zwei haben davon nach Infos gefragt, die anderen beiden wollten einfach mal gerne wieder mit uns sprechen. Das ist nach der langen Zeit, in der keine persönlichen Treffen möglich sind, verständlich.“ So wären die anderen Mitglieder „heiß darauf“, sich mal wieder zu sehen - wenn es denn wieder möglich und erlaubt ist.

Griese sieht den Anfang daher als guten Start an, da das telefonische Gesprächsangebot auch nur von halloherne veröffentlicht wurde. „Für unsere SoVD-Zeitung waren wir etwas zu spät, das erscheint dann im Juni. Ich gehe davon aus, dass es dann bei den nächsten Terminen mehr wird.“ Jeweils der erste und dritte Mittwoch im Monat wurden im Vorfeld als feste Termine auserkoren, dazu sind ab Mitte Mai alle Bürger dazu eingeladen, sich zu melden.

Gerd Griese, Kreisvorsitzender des SoVD Herne.
Gerd Griese, Kreisvorsitzender des SoVD Herne. Foto: Gerd Griese

„Jeder der ein Gespräch sucht, dem helfen wir und dem stehen wir gerne zur Seite. Sollte allerdings eine ausführliche Sozialrechtsberatung nötig sein, verweisen wir denjenigen an das Beratungszentrum in Bochum, dort sitzen dann unsere Rechtsanwälte und können genauere Auskünfte geben“, erläutert Griese. Die Experten des SoVD seien die richtigen Ansprechpartner, wenn es Fragen oder Probleme beispielsweise mit der Rente, der Arbeitslosigkeit, mit Hartz IV oder mit der Krankenkasse gibt. Kurzum, sämtliche Themen des Sozialrechts. Der ganze Sozialverband steht auch beratend der Landes- und Bundesregierung zur Verfügung, wenn er gebraucht wird.

Da persönliche Beratungen und die geliebten monatlichen Treffen weiter aufgrund der Pandemie nicht möglich sind, bleiben nur das Telefon oder die E-Mail. „Ich bevorzuge aber das Telefonat, ich finde, dort kann man Dinge einfacher und besser erklären, als in wenigen Sätzen per Mail“, sagt Gerd Griese.

Infos über den SoVD erzählt

In den beiden Telefonaten am Mittwoch (5.5.2021), in denen nicht nur kurz „Hallo“ gesagt wurde, ging es einerseits um einen konkreten Widerspruch. Hier wurde an das Bochumer Beratungszentrum verwiesen. „Im anderen Gespräch wollte die Person sich über den SoVD informieren. Das habe ich gerne getan“, sagt der Kreisverbandsvorsitzende.

Die nächsten drei Termine sind für jeweils mittwochs, 19. Mai, 2. Juni und 16. Juni 2021 geplant. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr ist dann jeweils die Sonderrufnummer unter Tel 01573 – 93 80 554 geschaltet. Am SovD-Telefon sitzen dann entweder Gerd Griese, die stellvertretende Vorsitzende Hannelore Ulbrich oder Ruth Galla-Zobel.

Mai
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Mittwoch
Mittwoch, 19. Mai 2021, von 15 bis 17 Uhr Sonderrufnummer 01573 – 93 80 554.

Weitere Termine:

  • Mittwoch, 02. Juni 2021, von 15 bis 17 Uhr
  • Mittwoch, 16. Juni 2021, von 15 bis 17 Uhr
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