SV Zeppelin setzt den Fahrstuhl wieder in Bewegung

Es geht wieder los beim SV Zeppelin.
Es geht wieder los beim SV Zeppelin. Foto: SV Zeppelin

Vom Fußball kennt man sie, die sogenannten Fahrstuhlmannschaften. Aber auch beim Schach sind sie keine Unbekannten. Der Sachverein (SV) Zeppelin gehört mit Sicherheit zu ihnen. Für die Bezirksebene zu stark, für die Verbandsebene zu schwach. Seit Jahren gehören die Zeppeliner auf der Bezirksebene des Schachbezirks Herne/Vest immer zu den Spitzenmannschaften der höchsten Klasse und zu den Aufstiegskandidaten.

Die Mannschaft beim gemeinsamen Training.
Die Mannschaft beim gemeinsamen Training. Foto: SV Zeppelin

Ist der Aufstieg in die Verbandsebene geschafft, kämpft man vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg, da alle Mannschaften im Schnitt 200 DWZ-Punkte mehr haben. Das bedeutet, dass die Spieler des SV Zeppelin immer gegen stärkere Gegner antreten müssen.

Das ist auch in der Saison 2021/2022 so, nachdem man nun wieder in der Verbandsbezirksklasse Ruhrgebiet spielt. Hier konnte man allerdings, in den Räumen der GFI im Kulturhaus „Das O“, am ersten Spieltag mit einem 4:4 Unentschieden einen Achtungserfolg gegen die 1. Mannschaft von Recklinghausen-Altstadt erzielen.

Nach den erwarteten Niederlagen an den Spitzenbrettern (Bernd Thiel und Joachim Talarski), gewannen Frank Kosfeld (Brett vier) und Reiner Heard (Brett sieben) ihre Spiele. Hinzu kamen vier Punkteteilungen von Nikolaus von Blumenthal (Brett drei), Martin Krause (Brett fünf), Achim Raasch (Brett sechs) und Jürgen Rochol (Brett acht). Nun wird sich am zweiten Spieltag am Sontag, 28. November 2021, beim Auswärtsspiel gegen die 2. Mannschaft des SV Waltrop zeigen, in welche Richtung der Fahrstuhl sich diesmal in Bewegung setzt.

Auch beim Wettbewerb musste sich konzentriert werden.
Auch beim Wettbewerb musste sich konzentriert werden. Foto: SV Zeppelin

Nikolaus von Blumenthal gelingt die große Überraschung

Bei der Seniorenmeisterschaft 2021/2022 des Schachbezirks Herne / Vest gelang Nikolaus von Blumenthal eine Überraschung, als er in der ersten Runde, den an Nummer zwei gesetzten und über 400 Wertungspunkten stärkeren Franz Schulze Bisping vom SV Erkenschwick nach nur 19 Zügen besiegen konnten.

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