Studenten aus Utrecht erkunden Wanne

Das Kreativ-Quartier von außen.
Das Kreativ-Quartier von außen. (Archiv) Foto: Robert Freise

Schon zum dritten Mal kommen Master-Studierende aus Utrecht mit dem Schwerpunkt Humangeographie nach Wanne, um mehr über die kreative Umnutzung von Immobilien zu erfahren. Auf Wanne aufmerksam geworden war man durch das Kreativ.Quartier und die von hier ausgehenden Impulse. So hat sich beispielsweise gleich neben dem Kreativ.Quartier in der Heinestraße der Laden Pott-Pourri angesiedelt – ein Beispiel für Urbane Produktion.

Das Thema Urbane Produktion könnte in Zukunft für Wannes Innenstadtentwicklung Bedeutung bekommen. Daher wird es 2020 zu diesem Thema ein Projekt des Instituts Arbeit und Technik (IAT) gemeinsam mit Bochum und Gelsenkirchen geben: Ziel ist es, gemeinsame Strategien und Lösungen zur Etablierung und Umsetzung Urbaner Produktion zu entwickeln. Das Kreativ.Quartier kann hier Unterstützung bieten, indem es Netzwerke aktiv mitgestaltet und Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

Auch unter diesem Aspekt sind besonders die Räumlichkeiten in der Heinestraße interessant für die 26-köpfige Gruppe aus dem Ausland – eingebettet in die ruhrgebietsweiten Kreativ.Quartiere Ruhr, verantwortet vom european center for creative eco-nomy (ecce), und die Initiative wanne.2020plus. Im Auftrag der Stadt beschäftigt sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne (WFG) seit längerem mit Modellen zur Revitalisierung der Innenstadt.

So hat Wanne für die Gäste aus dem Ausland einiges zu bieten. Weitere Anlaufstationen am Donnerstag, 12. September 2019, sind beispielsweise die Christuskirche, die Künstlerzeche und ein Künstleratelier. Organisiert wird der Besuch durch die Go Between GmbH, die auch das Netzwerkmanagement für das Kreativ.Quartier durchführt.

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