Steinmeier eröffnet 75. Ruhrfestspiele

Zum Jubiläum: Live und oder digital

Eröffnung der Ruhrfestspiele am ersten Mai am Ruhrfestspielhaus Recklinghausen.
So wird es in diesem Jahr nicht sein: Eröffnung der Ruhrfestspiele am ersten Mai 2014. Foto: André Chrost

Die Ruhrfestspiele begehen 2021 ihr 75. Jubiläum. Entsprechend dem dynamischen Pandemiegeschehen und den sich fortlaufend verändernden Bedingungen planen die Ruhrfestspiele derzeit für die vom 1. Mai bis zum 20. Juni dauernde Saison unterschiedliche Festival-Szenarien: ein Livefestival, aber auch Festival-Varianten in hybrider oder rein digitaler Form. Zur Eröffnung am 2. Mai spricht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein Grußwort. Die Eröffnung ist zurzeit als hybride, das heißt als Live- und digitale Veranstaltung geplant, und wird, wenn nötig, auch komplett digital stattfinden können. (halloherne berichtete) Auch NRW Ministerpräsident Armin Laschet wird ein Grußwort sprechen.

Die diesjährige Festrede der mit „Utopie und Unruhe“ überschriebenen Festspielsaison hält die Dramatikerin und Essayistin Enis Maci. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis „Text & Sprache“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und dem Literaturpreis Ruhr, gilt die Autorin des hochgelobten Essaybands „Eiscafé Europa“ als eine der interessantesten literarischen Stimmen ihrer Generation.

Die diesjährige Festrede der mit „Utopie und Unruhe“ überschriebenen Festspielsaison hält die Dramatikerin und Essayistin Enis Maci. Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis „Text & Sprache“ des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und dem Literaturpreis Ruhr, gilt die Autorin des hochgelobten Essaybands „Eiscafé Europa“ als eine der interessantesten literarischen Stimmen ihrer Generation.

Als Eröffnungsinszenierung zeigen die Ruhrfestspiele in diesem Jahr als Deutschlandpremiere „Die Seidentrommel“, die jüngste Theaterarbeit des legendären, 87-jährigen Schauspielers Yoshi Oida, der viele Jahre mit Peter Brook gearbeitet hat. Die Koproduktion des Festival d'Avignon und des Théâtre de la Ville, Paris, ist ein modernes Nō-Spiel, inspiriert von Yukio Mishima. mehr Info

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