Startschuss für 85 Pflegeauszubildende

St. Elisabeth Gruppe

Campuseröffnung der St. Elisabeth-Gruppe an der Widumer Straße in Herne (NW), am Freitag (30.08.2019). Die St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr – investierte am Standort des früheren Marien-Hospitals in Börnig 16,5 Millionen Euro um dort die Aus- und Weiterbildung zu bündeln. In der Krankenpflegeschule wird die Ausbildungen in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege, Altenpflege sowie Pflegeassistenz angeboten. Hinzu kommen die Hebammenschule und die Schule für Berufe im Operationsdienst. Darüber hinaus wird das Ausbildungsangebot um die Berufsbilder der Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden ergänzt. Hinzu kommt ein umfassendes Weiterbildungsangebot.
Campus der St. Elisabeth-Gruppe an der Widumer Straße (Archivfoto). Foto: Stefan Kuhn

Am Donnerstag (1.10.2020) begann für 85 angehende Pflegefachkräfte der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr die Ausbildung auf dem gruppeneigenen Campus in Herne-Börnig. Während ihrer generalistischen Pflegeausbildung erlernen die Auszubildenden in den nächsten drei Jahren die Pflege von Menschen aller Altersgruppen. Das Team der Pflegeschule freut sich, über das weiterhin hohe Interesse an Ausbildungsplätzen in der Pflege – auch in Zeiten von Corona.

„Die Auszubildenden erhalten einen umfassenden Einblick in alle Aspekte der Pflegearbeit“, berichtet Sabine Dreßler, Leiterin der Pflegeschule. Während ihrer Praxiseinsätze können die angehenden Pflegekräfte dabei unter anderem die akut-stationäre Krankenpflege, die ambulante Pflege, die Kinderkrankenpflege oder auch die Altenpflege kennenlernen und herausfinden, wo ihre persönlichen Stärken und Interessen liegen.

Vielfältige Praxiseinsätze

Der praktische Teil der Ausbildung findet in den verschiedenen Einrichtungen der St. Elisabeth Gruppe statt, dazu zählen unter anderem das St. Anna Hospital Herne, das Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, das Marien Hospital Witten, das Rheumazentrum Ruhrgebiet sowie das St. Marien Hospital Eickel. „Die Auszubildenden durchlaufen im Rotationsverfahren unterschiedliche Fachgebiete und können Erfahrungen auf den einzelnen Stationen und auch im ambulanten Pflegedienst sammeln. Auf diese Weise wenden sie ihre erworbenen Kenntnisse unter der Aufsicht erfahrener Pflegekräfte und speziell ausgebildeter Praxisanleiter an“, so Sabine Dreßler.

Mit Wissen glänzen

Die theoretischen Kenntnisse werden an der Pflegeschule auf dem Campus vermittelt. Dort erlernen die Auszubildenden unter anderem, den Pflegebedarf eines Patienten festzustellen und darauf aufbauend den Pflegeprozess zu planen, durchzuführen und zu bewerten. Auch das richtige pflegerische Handeln im Umgang mit den Patienten steht auf dem Lehrplan. „Dabei wird vor allem ein ganzheitliches Krankheitsverständnis vermittelt, dass den Patienten als Person und nicht als reinen Träger von Symptomen in den Mittelpunkt stellt“, so Dreßler. Zum Üben pflegerischer Tätigkeiten gibt es in den Räumlichkeiten der Pflegeschule eine spezielle Lehrstation auf der das Erlernte in die Praxis umgesetzt werden kann.

Die Ausbildung zur Pflegefachkraft in der St. Elisabeth Gruppe startet in diesem Jahr noch zum 1. Dezember. Es gibt noch wenige freie Ausbildungsplätze. Alle Informationen rund um die Ausbildung gibt es hier.

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