SPD vor Ort für Naherholung in Unser Fritz

Nachhaltige Freizeit und Erholung am Kanal

Die SPD vor Ort hat sich zum Ziel gesetzt, dem Stadtteil eine neue Identität zu geben. Freizeit am Kanal soll für Unser Fritz stehen und umgekehrt.Dafür setzen sich ein - von vorne nach hinten: Vorsitzender des OV U-F und Bürgermeisterkandidat Uwe Purwin; Kandidat für die Bezirksvertretung Horst Schröder; Vorsitzender des OV Wanne Winfried Marx und Kandidat für den Rat Im Wahlbezirk Unser Fritz/Crange, Michel Zyweck.
von vorne: Vorsitzender des OV U-F und Bürgermeisterkandidat Uwe Purwin; Kandidat für die Bezirksvertretung Horst Schröder; Vorsitzender des OV Wanne Winfried Marx und Kandidat für den Rat Im Wahlbezirk Unser Fritz/Crange, Michel Zyweck. Foto: Carola Quickels

Die SPD vor Ort in Wanne Unser-Fritz hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Stadtteil eine neue Identität zu geben. Die Überlegungen werden vom Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Unser-Fitz und Kanditen für Amt des Bezirksbürgermeisters, Uwe Purwin, dem Kandidaten für den Rat im Wahlbezirk Unser Fritz/Crange, Michel Zyweck, und dem Kandidaten für die Bezirksvertretung, Horst Schröder, sowie dem Vorsitzenden des Ortsverein Wanne, Winfried Marx, vorgestellt.

Oskar am Kanal, Soft Opening
Oskar am Kanal. Foto: Fabian Dobbeck

Unser Fritz ist einer der grünsten Stadtteile in Wanne, dessen zentraler Orientierungspunkt war und ist der Rhein-Herne-Kanal,. da sind sich nicht nur die vier Genossen einig. Früher dominierte der Kanal alleine durch seine Wirtschaftsverkehre. Inzwischen entfaltet er sein Potenzial immer stärker zur Freizeitgestaltung und Naherholung. Durch den stärker werdenden Radtourismus durchqueren zudem immer mehr Menschen aus dem Umfeld den Stadtteil. Sichtbar wird die gesteigerte Attraktivität unter anderem durch die Ansiedlung des Biergartens Oskar am Kanal. Weitere Hotspots zur Freizeitgestaltung wie zum Beispiel die Künstlerzeche, das Heimatmuseum mit seinem Gleiscafé oder das Gut Steinhausen, befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Fritz das Gleiscafé am Heimatmuseum. Sandra Apostel-Schröder und Horst Schröder bereiten alles für einen Neustart vor.
Fritz das Gleiscafé am Heimatmuseum. Foto: Carola Quickels

„Freizeit am Kanal soll für Unser-Fritz stehen - und umgekehrt. Der Kanal, die Grünflächen und die Ausflugsziele bieten eine großartige Chance für eine attraktive Gestaltung des Stadtteils und kann Unser-Fitz zu einem grünen Leuchtturm im Ruhrgebiet machen,“ sagen die Genossen unisono. Gleichzeitig soll jedoch die Freizeitgestaltung nachhaltig und nicht zu einer Belastung der Anwohner führen. „Dies ist möglich.“

Hierzu gibt es folgende Überlegungen

  • Große Beschilderungen, welche die flussläufige Erreichbarkeit der Hotspots darstellt
  • Ausweitungen der Angebote wie Schaffung eines Campingplatzes / Stellplatzes in unmittelbarer Nähe um Ziele in der Nähe wie Zoom, Arena, Nordsternpark auch für Touristen mit Übernachtungswillen anbieten zu können
  • Setzung einer Landmarke, Beispiel Beleuchtung des Malakow Turms
  • Verbesserung der Wege
  • Schaffung von Blumenwiesen etc.
  • Durchführung einer Kommunikationskampagne
  • Einbindung der Angebote „Unser Fritz“ in die Tourismuskampagnen der Stadt und des RVR
Aus der Sonne direkt ins Museum. Die alte Schankwand aus der ehemaligen Kneipe.
Heimatmuseum Unser-Fritz: Die Schankwand aus der Kultu-Kneipe Sonne. Foto: Björn Koch

Für die Genossen gibt es keinen Zweifel, dass die Überlegung - Freizeit und Naherholung in Unser Fritz - Potenzial hat und begründen es so: „Die Menschen im Ruhrgebiet verbringen vermehrt Ihre Freizeit lokal oder regional in ihrem näheren Umfeld. Zudem wird die freie Zeit intensiver genutzt und Menschen suchen mit reduzierten Zeitbudget für ihre Freizeit nach qualitativ hochwertigen Angeboten. Weiterhin hat die Corona Pandemie dafür gesorgt, dass auch freie Zeit 'vor der Haustür' ein Thema ist. Ein weiterer Indikator ist sicherlich der Boom im Radverkehr. Pedelecs oder hochpreisige Fahrräder sind häufig gerade am Wochenende unterwegs. Die Radinfrastruktur reicht dabei kaum noch aus, um den Bedarf zu stillen. Aber nicht nur Infrastruktur und verbesserte Verkehrsmittel sind Indikatoren für erhöhtes Naherholungs-Bewusstsein, auch ältere Personengruppen sind mobiler geworden."

Die Genossen haben sich viele Gedanken gemacht und dazu ein Eckpunkte-Papier erstellt, in dem sie auf jeden einzelnen Punkt tiefergehend eingehen.