SPD-Fraktion besucht WHE

Austausch über den testweisen Einsatz von GTL-Diesel bei der WHE

Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Herne , Udo Sobieski (1.v.l.) besuchte die Wanne-Herner Eisenbahn (WHE) und tauschte sich mit Geschäftsführer Mirko Strauss (Mitte) und dem WHE-Beiratsvorsitzenden Roberto Gentilini (3.v.l.) aus.
Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Herne , Udo Sobieski (1.v.l.) besuchte die Wanne-Herner Eisenbahn (WHE) und tauschte sich mit Geschäftsführer Mirko Strauss (Mitte) und dem WHE-Beiratsvorsitzenden Roberto Gentilini (3.v.l.) aus. Foto: SPD Fraktion

Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Herne Udo Sobieski besuchte die Wanne-Herner Eisenbahn (WHE) und tauschte sich mit Geschäftsführer Mirko Strauss und dem WHE-Beiratsvorsitzenden Roberto Gentilini aus. Dies berichtete die SPD-Fraktion in einer Mitteilung am Freitag (29.7.2022).

Neben aktuellen Themen wie den Auswirkungen von Pandemie, Ukraine-Krieg und Energieversorgung auf die WHE stand insbesondere der Testbetrieb eines synthetischen Dieselkraftstoffs im Fokus.

Udo Sobieski: „Die bei der WHE im Einsatz befindlichen Loks sind zum Teil aus den 1970er Jahren, haben eine lange Lebensspanne und sind bei der Motorisierung bislang noch alternativlos. Aufgrund der Vielzahl an ökologischen Vorteilen wäre die Verwendung von GTL eine hervorragende Möglichkeit, auch bei Maschinen im Industriesektor der Umwelt etwas Gutes zu tun.“

GTL-Diesel ist ein synthetisch produzierter Treibstoff auf Erdgas-Basis, der eine Vielzahl an Vorteilen gegenüber herkömmlichem Diesel hat. Er verbrenne sauberer, sei geruchs- und verdampfungsarm und frei von Schwermetallen, Zink und Chlor.

Der Einsatz des GTL-Treibstoffs werde aktuell mit einer Lok getestet. Die ersten Ergebnisse stimmten positiv. WHE-Geschäftsführer Mirko Strauss: „Es scheint, dass die Motorleistung und die Verbräuche gleichbleibend sind. Ich bin gespannt, welche weiteren Erkenntnisse die Testphase ergeben wird.“

Die Gäste konnten sich vor Ort davon überzeugen, dass auch die Dampfentwicklung im Vergleich zur Diesel-betriebenen Lok sauberer aussieht und geruchstechnisch nicht wahrnehmbar ist.

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