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Ruhrwerk-Party 2018.

Videobotschaft von Ursula von der Leyen

Ruhrwerk feierte in der Akademie Mont-Cenis

Video-Botschaft von Ursula von der Leyen.

400 Netzwerker feierten die 10. Ruhrwerk-Party in der Akademie Mont-Cenis am Samstag (15.9.2018). Die Veranstalter kamen auf einen Erlös von etwa 60.000 Euro. Die Akademie-Halle war festlich beleuchtet. Projektoren warfen das große Ruhrwerk-R an die Wände. Über das Wasser war in Form einer Brücke die Bühne gespannt. Im Wasser selbst schwamm ein überdimensionaler Märchenschwan. Moderator Jochen Schübel wies wenigstens zweimal warnend auf die Gefahr hin, ins Wasser zu plumpsen. Aber zunächst kündigte er eine Überraschung an. Mit einer Videobotschaft meldete sich Ursula von der Leyen aus Berlin: Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Verteidigungsministerin sagte, an die Adresse der Ruhrwerkerinnen gewandt: „Sie geben den Jungen und Mädchen nicht nur Halt im Hier und Jetzt, sondern geben eine Perspektive für eine glückliche Zukunft.“

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Anfänge vor zehn Jahren

Ruhrwerk-Party 2018.

Ruhrwerk-Vorsitzende Cordula Klinger-Bischof erinnerte an die Anfänge vor zehn Jahren, als sieben Frauen entschlossen, sich für Kinder und Jugendliche einzusetzen. Eine Benefizveranstaltung mit dem Circus Schnick Schnack führte zur Gründung des Vereins, der seitdem jedes Jahr in wechselnden Locations eine Netzwerkparty organisiert, bei der die Gelder für die Projekte zusammen kommen. „Die Kinder aus unseren Projekten kommen oft aus bildungsfernen Familien“, so Cordula Klinger. „Diese Familien zu unterstützen ist uns ein großes Bedürfnis. Die Erfolge berühren die Kinder, die Therapeuten und uns selbst. In den Therapiestunden erfahren die Kinder, das Anderssein keine Ausgrenzung bedeutet.“ Sie erzählte von der neunjährigen Emma, die an selektivem Mutismus leidet, also nicht spricht, obwohl sie kommunizieren könnte. „Beim Therapiepferd Paulina öffnet sich ihre Seele, sie strahlt, macht mit Gebärden Anweisungen für das Pferd und für die Kinder.“ Die Projekte beinhalten Reittherapie, Akzeptanztraining, Deutschförderung, schulische Nachhilfe, Tanztheater und Leseförderung. Sie laufen an zwei Reitställen und zwölf Schulen. 300 Kinder nehmen wöchentlich daran teil. Diese Angebot werden von über 60 Sponsoren unterstützt.

Eine Herkulesarbeit

v.l. Rochus Wellenbrock (wewole-Stiftung), Frank Dudda.
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Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

v.l. Frank Dudda,  Cordula Klinger-Bischof, Jochen Schübel.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

v.l. Rochus Wellenbrock, Frank Dudda.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Bettina Szelag am Mikrofon.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Jazz Fazz Big Band.

Foto:  Stefan Kuhn

Jazz Fazz Big Band.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Jazz Fazz Big Band.

Foto:  Stefan Kuhn

Jazz Fazz Big Band.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Ruhrwerk-Party 2018.

Foto:  Stefan Kuhn

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda zeigte sich begeistert: „Man kann vor Ruhrwerk nur den Hut ziehen. Der Beginn vor zehn Jahren war eine Herkulesarbeit. Ihr lebt es ja auch, ihr glaubt daran, dass man diese Stadt besser machen kann, und damit seid ihr vorbildliche Botschafterinnen. Das ist ja sogar in Berlin angekommen. Frau von der Leyen kennt jetzt Herne. Ihr macht es mit Herzblut, ihr macht es gut, und ihr setzt an der richtigen Stelle an.“ Auf die Bühne kamen anschießen Norbert Assen (ISAP), Antonio Blanquez (Herner Sparkasse), Patrick Graeffly (Electro Calorique Speisenverteilsysteme) und Rechtsanwalt Heinrich Beestermöller. „In unserer Stadt gibt es zahlreiche Jugendliche mit Handicaps. Daraus entsteht für uns, die wir viel Glülck im Leben hatten, die Verpflichtung, diesen Menschen zu helfen, damit sie eine glücklichere Zukunft haben“, sagte Heinrich Beestermöller. „Die Beharrlichkeit und die Konsequenz, mit der das Projekt gestartet ist“, beeindruckte Antonio Blanquez am meisten bei Ruhrwerk. Schulleiter Reiner Jorczik stellte das Tanztheaterprojekt Ensample vor, das an der Realschule Crange läuft und mit 6.000 Euro jährlich von Ruhrwerk unterstützt wird. Die Projektleiter Christopher Deutsch und Rahel Steffen haben mit benachteiligten Schüler ein Tanzensemble geformt.

Jazz, Spitzenküche und Tombola

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Bettina Szelag am Mikrofon.

Anschließend wurde das Büffet eröffnet. Die Essstände waren im Bürgersaal aufgebaut. Dort war auch die Wewole-Stiftung präsent. Ein besonderes Schmankerl war die Präsenz des Sternekochs Markus Vogel aus Österreich, der innerhalb der Woche bei G-Data in Bochum kocht und nun in der Akademie die Gäste bewirtete. Eine Stunde lang mit Jazz und Swing unterhielt die Jazz Fazz Big Band aus Hemer die Besucher. Besonderer Höhepunkt: Die Leadsängerin ist in Herne wohlbekannt: Es ist Bettina Szelag, CDU-Fraktionsvorsitzende im Herner Rathaus. Schübel: „Sie hören jetzt gleich, wie Politik Musik macht“, kündigte der Moderator sie an. Nun, nach Politik klang die Musik nicht, aber Szelag interpreterte die Swing- und Jazzbaladen mit einer großartigen Stimme, immer unterstützt von Band-Leader Peter König, den sie noch aus Studentenzeiten kennt. Den Abschluss bildete die Tombola. Überraschte Gewinner konnten ein Fahrrad der Firma Korte mitnehmen sowie zwei Gutscheine für einen Fallschirm-Tandemsprung vom Architekten Jürgen Köhne.

| Quelle: Horst Martens / Pressebüro der Stadt Herne
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