Rosarot - Tag der Liebenden

Cool Cats feiern die Valentine.
Cool Cats feiern die Valentine. Illustrator: Jörg Lippmeyer

Wer seit Tagen rot sieht, der muss sich nicht wundern, denn: Der 14. Februar naht - der Tag der Liebenden, der Valentinstag. Wer das noch nicht mitbekommen haben sollte, der muss ein recht gutes Immunsystem besitzen. Seit Tagen zählen die Fernsehsender während der Werbung die Tage bis zum 14. Februar rückwärts. Geht man durch Geschäfte wie etwa Süßwarenläden, Pafümerien oder Blumenläden, gibt es im Augenblick kein anderes Thema, das so stark und so rosarot beworben wird.

Von Jahr zu Jahr nimmt der Brauch zu, dass sich Liebende an diesem Tag kleine Geschenke machen. Der Run auf Blumen ist ungehindert, wohl wissend, dass Blumen rund um dieses Datum im Preis zulegen, und auch der Verbrauch an Pralinen und Duftwässerchen steigt. Die Liebes-Gaben lassen so manche Kasse klingeln.

Die Tradition des Valentinstags geht auf mehrere christliche Märtyrer zurück. Einer von Ihnen war der Bischof Valentin von Terni. Im dritten Jahrhundert nach Christus traute er in seiner Bischofsstadt Brautpaare, darunter auch viele Soldaten. Zu dieser Zeit gab es jedoch einen kaiserlichen Befehl, demnach mussten Soldaten unverheiratet bleiben. Bischof Valentin widersetzte sich dem Befehl. Der Überlieferung zufolge soll er den verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Der römische Herrscher machte dann angeblich sehr kurzen Prozess und Bischof Valentin am 14. Februar 269 einen Kopf kürzer - was dann quasi der Ur-Valentinstag gewesen sein dürfte.

Der 14. Februar wurde als Gedenktag von Papst Gelasius I. 469 für die ganze Kirche eingeführt, 1969 jedoch aus dem römischen Generalkalender gestrichen. Heute gibt es in einigen Gemeinden um den Valentinstag herum Gottesdienste, in denen Ehepaare gesegnet werden. So auch in Herne, zum Beispiel hier oder auch hier.

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