Parksituation am EvK und Marienhospital

Stellungnahme SPD-Fraktion

Parkscheinautomat an der Altenhöfener Straße in Herne (NW) am Mittwoch (02.09.2020). Rund um das Marienhospital wird ab November eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt. Das Konzept sieht vor, dass auf den öffentlichen Parkplätzen entlang der Straßen gebührenpflichtiges Parken vorgeschrieben ist. Anwohner können Parkausweise beantragen.
Die Parksituation rund um das Marienhospital und des Evangelische Krankenhaus bleibt angespannt. Foto: Stefan Kuhn

Die SPD Fraktion Herne nimmt im Folgenden Stellung zur Parksituation rund um das Evangelische Krankenhaus (Evk) Herne und das Marienhospital:

„Im Umkreis der beiden großen Krankenhäuser in Herne-Mitte (Marienhospital Herne und EvK) mehren sich die Beschwerden der Anwohner in Bezug auf die Parkplatzsituation. Vor allem in den umliegenden Querstraßen parken viele Fahrzeuge von außerhalb.

Teile des Hölkeskamprings wurden in ein Parkraumbewirtschaftungskonzept aufgenommen. Dabei wurden direkt angrenzende Querstraßen (beispielsweise die Düngelstraße) vergessen. Auch dort ist es tagsüber für Anwohner schwierig, einen Parkplatz zu finden.

Theres Boneberger, Stadtverordnete des Wahlkreises Herne-Alt, kann den Ärger nachvollziehen: „Das Parkraumbewirtschaftungskonzept sollte zur Entlastung der Parkplatzsituation führen. Stattdessen trifft es nun die anliegenden, kleinen Straßen noch stärker als vorher. Auf Nachfrage bei der Stadt heißt es, dass man „dran sei“ – nur passiert nichts. Das kann nicht sein. Es braucht endlich ein Konzept, welches zuerst den Anwohnern gerecht wird.“

Melissa Arnold, Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Herne-Mitte, hat nun eine Anfrage für die kommende Bezirksvertretung Herne-Mitte am Donnerstag, 15. April 2021, gestellt: „Wir wollen unter anderem wissen, warum die Querstraßen ausgeklammert wurden und wie sich das Problem der Parkplatzsituation beheben lässt. Die Verwaltung muss das Parkraumbewirtschaftungskonzept zügig in Angriff nehmen und die Anwohner rechtzeitig und umfassend informieren.“

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