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Urkundenübergabe für den Beitritt der Städte Herne und Bochum zum Präventionsnetzwerk

Herne und Bochum treten gemeinsam bei

Neues Präventionsnetzwerk '#sicherimDienst'

Die Städte Bochum und Herne sind am Mittwoch (14.12.2022) dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beigetreten. Bei einem Presse- und Fototermin kamen Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda aus Herne und Birgitta Gronau als Leiterin der Stabsstelle für Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheit der Stadt Bochum in der Fortbildungsakademie Mont-Cenis zur Urkundenübergabe zusammen.

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„Leider gehören verbale Anfeindungen und Bedrohungen mittlerweile zum Alltag von städtischen Beschäftigten im Ruhrgebiet“, so Birgitta Gronau. Betroffen sind unter anderem Einsatzkräfte im Rettungsdienst, des kommunalen Ordnungsdienstes und Beschäftigte in Bereichen mit Publikumsverkehr.

Zentrale Fachdienststelle steht in Herne bereit

„Wir müssen uns gemeinsam dem Thema Gewalt gegen Beschäftigte annehmen und Schulterschluss zeigen“, machte OB Dudda deutlich. Als Stadt Herne habe man sich der Problematik angenommen und bereits wichtige Maßnahmen umgesetzt. Unter anderem gibt es eine zentrale Fachdienststelle, an die sich Betroffene von Übergriffen wenden können, so Dudda. Dort erhalten betroffene Beschäftigte Beratung für die Meldung von Übergriffen oder beim Erstatten von Strafanzeigen.

Birgitta Gronau, Leiterin der Stabsstelle für Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheit der Stadt Bochum.

Im Präventionsnetzwerk #sicherimDienst werden Praxisbeispiele ausgetauscht und Erfahrung im Umgang bei der Gewaltvorsorge geteilt. Birgitta Gronau: „Wir haben schon einiges für die Sicherheit und den Schutz unserer Beschäftigten getan. Vom Beitritt und dem gegenseitigen Austausch erhoffen wir uns dazu neue gute Ansätze.“

Über 300 Behörden und Organisationen in 2022 beigetreten

Seit Jahresbeginn 2022 sind bereits mehr als 800 Multiplikatoren aus über 300 Behörden, Organisationen, Institutionen und Verbänden dem Präventionsnetzwerk beigetreten. „Das Problem geht uns alle an und endet nicht an der Stadtgrenze. Gerade deshalb ist es wichtig, dass man gemeinsam ein starkes Signal nach außen sendet“, so Dudda.

Im Präventionsnetzwerk werden Praxisbeispiele ausgetauscht und Erfahrungen geteilt.

Auch Andre Niewöhner als Leiter der Koordinierungsgruppe von #sicherimDienst freut sich über den gemeinsamen Beitritt: „Durch die Städte Bochum und Herne gewinnen wir starke Netzwerkpartner aus dem Ruhrgebiet hinzu“.

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Die NRW-Initiative #sicherimDienst bietet in einem Zusammenschluss von mehr als 300 Behörden wichtige Hilfestellungen für Sicherheit und Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Ziele sind die Gewaltvorsorge im öffentlichen Dienst, der Erfahrungsaustausch und der Austausch von Praxisbeispielen. #sicherimDienst wächst stetig weiter und macht durch Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit auf die Thematik aufmerksam.

In der Akademie Mont-Cenis wurde die Urkunde übergeben.
| Quelle: Christoph Hüsken / Pressebüro der Stadt Herne
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