Neue Wundexperten im EVA Ruhr
Das Team der Wundexperten im EVA Ruhr hat Verstärkung bekommen: 20 Teilnehmende der vier Träger Diakonie Ruhr, Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid, Evangelische Stiftung Augusta sowie Evangelische Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel haben im Juni 2026 die Weiterbildung „Wundexperte ICW“ bestanden.
Die Versorgung von Wunden gehört in Kliniken sowie in der stationären und ambulanten Pflege zum Alltag. Als chronisch gelten Wunden, die nach vier bis zwölf Wochen nicht heilen. Gelangen Bakterien in die Wunde, kann sie sich entzünden und Gewebe absterben. Ohne eine Behandlung können sich die Krankheitserreger weiter ausbreiten und es besteht die Gefahr einer Blutvergiftung.
Mit der fachgerechten Versorgung von Wunden haben sich die frisch gebackenen Wundexperten drei Monate lang berufsbegleitend beschäftigt. Sie absolvierten 54 Theoriestunden, eine schriftliche Prüfung sowie eine 16-stündige Hospitation in einer externen Einrichtung und verfassten abschließend eine Hausarbeit zum Thema. Am Ende erhielten die examinierten Pflegekräfte das Abschlusszertifikat, das ihnen ihr Spezialwissen im Bereich der Wundversorgung bestätigt. Als Wundexperten sind sie nun an allen EVA Ruhr-Standorten in der Lage, chronische Wunden fachgerecht zu beurteilen, zu versorgen sowie präventive Maßnahmen gezielt umzusetzen.
Im vergangenen Jahr hatten zum ersten Mal Teilnehmende des EVA Ruhr gemeinsam an der Weiterbildung teilgenommen. Die verbundweite Zusammenarbeit wurde in diesem Jahr weiter verstärkt: Erstmals gab es ein gemeinsames Team mit Fachdozenten aller vier Träger. Die Weiterbildung ist ein Beispiel, wie der EVA Ruhr standortübergreifend den fachlichen Austausch fördert und verbundweit neue Impulse in der Pflege setzt.