Neue Heizungen fürs Klima

Monteure bei der Kontrolle einer Wärmepumpe im Sodinger Klimaviertel.
Monteure bei der Kontrolle einer Wärmepumpe im Sodinger Klimaviertel. Foto: Martin Leclaire

Hundert hocheffiziente Heizungen, hundertfünfzig Tonnen weniger CO2-Emisssionen – mit dieser positiven Bilanz für die Umwelt blicken die Stadtwerke auf 2018 zurück. Möglich macht diese Klimae-Etlastung eine stetig steigende Zahl an Kunden, die sich für den Austausch ihrer alten Heizungsanlage zugunsten einer neuen Brennwerttherme, Wärmepumpe oder eines BHKWs ohne hohe Investitionskosten entscheidet. Denn die Hausbesitzer zahlen nur für die Lieferung der Wärme. Die Anlage samt der Kosten für Wartung und Reparaturen bleibt bei den Stadtwerken.

„Zusätzlich zur Wärmelieferung haben aber viele Kunden ihre Anlage auch gekauft“, sagt Peter Daub, Leiter Energie-dienstleistungen bei den Stadtwerken. „Der klimafreundliche Effekt unserer Heizungsmodernisierung zusammen mit dem Handwerk in Herne und Umgebung ist also noch größer.“ Die Wärmelieferung, so Daub weiter, sei für viele Hausbesitzer eine attraktive Alternative, um den Anforderungen der Energieeinsparverordnung nachzukommen. Sie schreibt auch in 2019 wieder vor, dass über 30 Jahre alte Heizkessel unter bestimmten Voraussetzung erneuert werden müssen. Wer wissen möchte, ob seine Ü30-Heizung unter die gesetzliche Austauschpflicht fällt oder welche Fördermöglichkeiten es bei der Modernisierung gibt, der kann sich bei den Stadtwerken unter Tel 02323/592-534 oder -572 beraten lassen.

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