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Die Auftaktveranstaltung zu Gründung eines Netzwerks gegen multiresistente Erreger im Sud- und Treberhaus - gekommen waren Vertreter der Krankenhäuser, stationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, des Rettungsdienstes und der niedergelassenen Ärzte.

Auftaktveranstaltung im Sud- und Treberhaus

Netzwerk gegen multiresistente Erreger gegründet

Vor dem Hintergrund der weltweiten Entwicklung der multiresistenten Erreger (MRE) ist regional abgestimmtes Handeln und eine gemeinsame Vernetzung notwendig. Aus diesem Grund haben sich am Mittwoch (15.11.2023), nach Einladung des städtischen Fachbereichs Gesundheit Vertreter der Krankenhäuser, stationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, des Rettungsdienstes und der niedergelassenen Ärzte im Sud- und Treberhaus zu einer Auftaktveranstaltung zur Gründung eines MRE-Netzwerkes in Herne getroffen, teilte die Stadt am Montag (20.11.2023) mit.

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„Nach Einschätzung der Europäischen Gesundheitsbehörde sind MRE die bedeutendste Krankheitsbedrohung in Europa. Wir sprechen deshalb auch von der 'stillen Pandemie‘“, führte Dr. Angelika Burrichter, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Herne, aus.

Gute Infrastruktur benötigt

„Um die Weiterverbreitung zu bekämpfen, brauchen wir eine gut funktionierende Infrastruktur, über die wir Wissen, Erfahrungen und bewährte Praktiken austauschen können“, ergänzte Celine Klostermann, Leiterin der Abteilung Infektionsschutz.

In einer Diskussion wurde der Umgang mit den multiresistenten Erregern aus den Perspektiven der Institutionen betrachtet. Alle Beteiligten wollen zukünftig eng zusammenarbeiten und zunächst besonders die Übergänge zwischen den Versorgungsbereichen beleuchten.

Gesundheitsdezernentin Stephanie Jordan (hinten, li.) und Angelika Burrichter, Leiterin des Fachbereichs Gesundheit, führten durch die Veranstaltung.
| Autor: Anja Gladisch / Pressebüro Stadt Herne