Mondritter sammeln für DLRG Wanne-Eickel

Mit Kronkorken fünf Leuten Wasserretter-Ausbildung ermöglicht

Die Mondritter spendeten Geld für die DLRG Basisausbildung zum Wasserretter: (hinten, v.li.) Die Mondritter Volker Lange, Horst
Alle in rot: (hinten, v.li.) Die Mondritter Volker Lange, Horst "Hotte" Schröder, Ursel Müller, Vorsitzende DLRG Ortsgruppe Wanne-Eickel, Heiko Nieswandt, leitender Wachführer der DLRG W-E, (vorne, v.li.), die neuen Wasserretterinnen Katharina Finkeldey und Ina Huber. Foto: Marcel Gruteser

Die Mondritter konnten wieder einmal Gutes tun: Durch erneutes Sammeln von Kronkorken wurde erneut Geld eingenommen, welches weiter gegeben werden konnte. Nutznießer ist nun die DLRG Wanne-Eickel, die fünf neuen Leuten die Basisausbildung als Wasserretter bezahlen konnte.

Horst "Graf Hotte" Schröder sagte, dass die Aktion zum Sammeln weiterhin gut angenommen wird und quasi aus dem ganzen Ruhrgebiet Kronkorken eintrudeln. Im Gleiscafé hinter dem Heimatmuseum in Unser-Fritz steht einer der Sammelpunkte. "Bei der letzten Sammlung kamen so rund 670 Kilo zusammen", erinnerte Schröder (halloherne berichtete).

Kosten schrecken Jugendliche ab

Fünf junge Menschen wurden durch die Spenden nun zum Wasserretter ausgebildet. „Das kostet für fünf Personen 450 Euro“, sagte Heiko Nieswandt, leitender Wachführer bei der DLRG Wanne-Eickel. „Ich hätte auch gerne noch mehr Zulauf an Personal, aber viele Jüngere schrecken der Mitgliedsbeitrag und die Anschaffung der Montur ab. Da Jugendliche und junge Erwachsene aber oft nicht allzu viel Geld haben, kann ich das nachvollziehen.“ Der Jahresbeitrag liegt bei 45 Euro, die Ausrüstung könnte neu rund 200 Euro verschlingen - auch wenn man hier als Neuankömmling nicht alles sofort braucht.

Volle Tonne für den guten Zweck: Kronkorken aus Metall wiegen wenig - und können viel Gutes tun.
Volle Tonne für den guten Zweck: So viel Kronkorken kamen im September 2020 zusammen. Foto: Carola Quickels

„Wir freuen uns immer, wenn wir Geld- oder Sachspenden erhalten, um Jugendlichen die Wasserretter-Ausbildung zu ermöglichen. Das hilft dann auch den anderen Personen, die im Kanal schwimmen gehen", erläutert Nieswandt.

DLRG Teil der Gefahrenabwehr

Als erfreuliche Nachricht erwähnt er, dass die DLRG nun auch Teil der öffentlichen Gefahrenabwehr in Herne sei. So werden die Schwimmer bei Notfällen informiert und erfahren nicht erst von Einsätzen, wenn die Feuerwehr und Sanitäter schließlich eintreffen.

Graf Hotte hatte auch noch etwas Positives zu verkünden: „Unsere Seepferdchen-Aktion geht auch weiter. Mit dem Otto-Hahn-Gymnasium kooperieren wir nun mit der elften Schule, dabei ist es die erste weiterführende Schule". Bisher waren Grund- und Förderschulen mit dabei.

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