Drei Spiele in fünf Tagen - vielleicht mit nur drei Verteidigern
Miners starten angeschlagen in das Jahr 2026
Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einen sehr stark aufgelegten Lukas Schulte konnte der HEV am Dienstagabend (30.12.2025) in Tilburg nach Penaltyschießen siegen und zwei wichtige Punkte einfahren. Bereits dort fielen mit Raik Rennert, Julian Herbold und Vincent Grunewald weitere Verteidiger aus. Mithilfe der Förderlizenzspieler aus Düsseldorf kam man mit Mühe jedoch trotzdem auf drei Verteidigerreihen. Für die kommenden Spiele ab Freitag, 2. Januar 2026, sieht es bei den Miners nicht besser aus.
Wer ist dabei?
Raik Rennert und Julian Herbold fehlten gegen Tilburg bereits krankheitsbedingt und werden auch an diesem Wochenende voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen. Vincent Grunewald hat momentan mit einer Oberkörperverletzung zu kämpfen, bei der noch weitere Untersuchungen ausstehen. Auch er wird in den nächsten drei Spielen nicht zum Einsatz kommen.
Bei Mike Mieszkowski, der das Eis im Auswärtsspiel gegen Leipzig bereits verletzt verlassen musste, stehen ebenfalls weitere Untersuchungen aus. Aktuell ist mit einer Ausfallzeit von mindestens ein bis zwei Wochen zu rechnen. Auch Marius Demmler laboriert weiterhin an einer Oberkörperverletzung und fällt voraussichtlich weitere zwei bis drei Wochen aus.
Mehrere Fragezeichen
Dazu befindet sich hinter drei weiteren Akteuren ein Fragezeichen: Fabian Nifosi und Dennis Palka sind ebenfalls erkrankt – ein Einsatz entscheidet sich demnach kurzfristig. Marc Hofmann konnte das Spiel gegen Tilburg nach einem Zusammenprall mit der Bande ebenfalls nicht beenden, bei ihm ist ein Einsatz ebenfalls unwahrscheinlich. Sofiene Bräuner befindet sich derweil wieder auf dem Eis, benötigt jedoch voraussichtlich noch zwei Wochen für seine Rückkehr.
Einzig bei Kapitän Justus Meyl sieht es gut aus – der Verteidiger wird wahrscheinlich nach seiner Oberkörperverletzung sehr zeitnah sein Comeback feiern können. Die Förderlizenzspieler aus Düsseldorf werden die Miners am Freitag erneut unterstützen, ab Sonntag werden sie jedoch wieder für die U20 der DEG auflaufen und Herne nicht zur Verfügung stehen. „Wenn wir Pech haben, spielen wir am Sonntag mit drei eigenen Verteidigern. Das ist sehr frustrierend“, so Dirk Schmitz über die Verletztenlage.
Füchse Duisburg, Freitag, 2. Januar 2026:
In den bisherigen drei Aufeinandertreffen gingen zwei Mal die Füchse Duisburg als Sieger vom Eis und einmal die Miners. In allen drei Partien nahmen die Sieger jeweils die volle Punktzahl mit, und das Heimteam setzte sich immer vor den eigenen Fans durch. Ein Trend, der aus Sicht der Grün-Weiß-Roten gerne weitergeführt werden darf. Achten müssen die Miners weiterhin auf den Duisburger Topscorer Sandis Zolmanis, der als Dreh- und Angelpunkt im Duisburger Spiel fungiert. Bully in der Hannibal-Arena ist um 20 Uhr.
Hammer Eisbären, Sonntag, 4. Januar 2026:
Das letzte Spiel gegen die Hammer Eisbären ist noch nicht lange her: Einen Tag vor Heilig Abend gewannen die Eisbären knapp nach Verlängerung in der Hannibal-Arena und entführten somit zwei Punkte. Danach bezwangen sie sogar die Hannover Indians, gegen den bis zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzten, die Herforder Ice Dragons, mussten sich die Hammer jedoch geschlagen geben. In Hamm wird es ab 18:30 Uhr wieder eine spannende Partie werden.
Hannover Indians, Dienstag, 6. Januar 2026:
Das dritte Spiel in fünf Tagen findet für den dezimierten Herner Kader wieder zu Hause in der Hannibal-Arena statt. Gegner sind dabei erneut die Hannover Indians. Am Pferdeturm waren die Indians zwar zwei Mal deutlich überlegen, in der Hannibal-Arena zwang man die Hannoveraner jedoch bis ins Penaltyschießen, bevor man sich geschlagen geben musste. Im Penaltyschießen war es zwei Mal Topscorer Jacob Lagacé, der den Indians den Extrapunkt sicherte – auf ihn wird auch in diesem Spiel wieder besonders zu achten sein. Bully ist am Dienstagabend um 20 Uhr in der Hannibal-Arena.
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- Sonntag, 4. Januar 2026, um 18:30 Uhr
- Dienstag, 6. Januar 2026, um 20 Uhr