Mehr Sicherheit und mehr Rad in Eickel

Die SPD fordert: Sicherheit und Radmobilität- Fahrradzone-Gartenstadt?
Die SPD fordert: Sicherheit und Radmobilität- Fahrradzone-Gartenstadt? Foto: SPD

In der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Eickel am Donnerstag, 25. März 2021, stehen zwei Themen im Fokus: Sicherheit und Radmobilität. Zum einen geht es um die Errichtung einer Beleuchtung auf dem Spielplatz Auf der Wilbe / Eichendorffstraße und der zum Spielplatz führenden Wege sowie um die Installation von zwei zusätzliche Laternen auf dem Fußweg von der Edmund-Weber-Straße zur Grundschule am Eickeler Park. Dazu sagt Bezirksbürgermeister Arnold Plickert: „Die Sicherheit der Kinder liegt uns sehr am Herzen. Vor allem in der dunklen Jahreszeit muss diese für die Grundschulkinder noch erhöht werden.“

Die SPD fordert: Installation von zwei zusätzliche Laternen auf dem Fußweg von der Edmund-Weber-Straße zur Grundschule.
Die SPD fordert: Installation von zwei zusätzliche Laternen auf dem Fußweg von der Edmund-Weber-Straße zur Grundschule. Foto: SPD

Bereits in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Eickel am 4.2.2021 bestätigte die Verwaltung auf Anfrage durch die SPD, dass eine Beleuchtung am Spielplatz das Potenzial habe, die Sicherheit dort zu erhöhen. „Auch die zusätzlichen Laternen auf dem Fußweg zur Grundschule schätzt die Verwaltung als sinnvoll ein. Wir haben uns am 23.2.2021 vor Ort getroffen, um die Situation in Augenschein zu nehmen“, so Plickert weiter.

Zum anderen will die SPD überprüfen lassen, ob das gesamte „Gartenstadt-Quartier“ aus Sicht der Verwaltung als Fahrradzone mit dem Zusatz „Anlieger frei“ eingerichtet werden könnte. SPD-Bezirksfraktionsvorsitzender Willibald Wiesinger: „Betrachtet man den gesamten Verkehrsraum des Quartiers, stellt man fest, dass es sich um ein reines Wohngebiet handelt. Es gibt dort weder Gaststätten, noch Tankstelle oder irgendwelche Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs.“ Einige der dortigen Anwohner haben sich darüber beschwert, dass immer mehr Fahrzeuge die Straßen der Gartenstadt als Abkürzungsstrecke („Schleichwege“) benutzen würden.

Da es nach dem Ziel einer neuen und klimafreundlichen Mobilität ausreichend sein dürfte, dass sich in solch einem Bereich nur die dortigen Anwohner und berechtigte Besucher mit einem Kraftfahrzeug bewegen sollten, wäre die Einrichtung einer Fahrradzone sinnvoll. „Da in der Gartenstadt bereits heute weitere Voraussetzungen für eine Fahrradzone erfüllt sind, nämlich eine Vorfahrtsregelung rechts vor links sowie die angeordnete Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h, böte sich ein Erprobungslauf für die Dauer von 6 oder 12 Monaten an“, so Wiesinge

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