Lungenentzündungen bei Covid-19 Infektion

Marien Hospital setzt zur Erkennung auf Ultraschall-Dignostik

Prof. Dr. Ulrich Frey, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne, informiert gemeinsam mit seinem Team über neue Einsatzmöglichkeiten für Ultraschallverfahren in der Notfallmedizin und Anästhesie.
Prof. Dr. Ulrich Frey, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne, informiert gemeinsam mit seinem Team über neue Einsatzmöglichkeiten für Ultraschallverfahren in der Notfallmedizin und Anästhesie. Foto: St. Elisabeth Gruppe

In vielen Bereichen der Medizin sind Ultraschalluntersuchungen mittlerweile fester Bestandteil im Praxisalltag. Auch in der Notaufnahme hilft die Ultraschalldiagnostik – zum Beispiel bei der Behandlung von COVID-19-Patienten. Da sich die Einsatzgebiet der sogenannten Sonografie ständig weiterentwickeln und auch in Zeiten der Pandemie wachsen, hat Prof. Dr. Ulrich Frey, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin des Marien Hospital Herne, am Samstag (25.10.2021) zur Fortbildungsveranstaltung „9. Ultraschallsymposium – FAST and Rapid Essentials“ eingeladen.

Der Ultraschall hilft dabei Diagnosen aufzustellen, Verletzungen zu erkennen sowie unterschiedliche Behandlungen durchzuführen und zu kontrollieren. Aufgrund der vielfältigen und wachsenden Einsatzmöglichkeiten der Ultraschalldiagnostik kann diese mittlerweile auch bei der schnellstmöglichen Erkennung von Lungenentzündungen, die durch COVID-19 ausgelöst wurden, helfen. „Ein Lungenultraschall- auch Thoraxsonografie genannt, hat den großen Vorteil direkt am Krankenbett eingesetzt werden zu können. Außerdem ist für die Untersuchung nur ein Mediziner notwendig und der Kontakt zu weiterem Klinikpersonal wird minimiert“, erklärt Prof. Frey.

Nachdem die theoretischen Grundlagen, zum Beispiel in den Bereichen der Sonographie in der Notaufnahme oder der Gefäßsonographie, in Fachvorträgen und Fallbeispielen erläutert wurden, konnten die Teilnehmer auch ihre praktischen Fertigkeiten trainieren. Dabei konnten sie auf eigens dafür entwickelte Übungen an modernen Simulatoren zurückgreifen und mit Hilfe von Probanden den Umgang mit dem Ultraschall in unterschiedlichen Situationen üben. Es gab außerdem eine Station, an der die Diagnostik von COVID-19-Szenarien erprobt werden konnte.

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