Koordinierungshilfe Ukraine wird umstrukturiert

Anlaufpunkt an der Bahnhofstraße stellt sich neu auf

Die Koordinierungsstelle für Geflüchtete aus der Ukraine.
Die Koordinierungsstelle für Geflüchtete aus der Ukraine an der Bahnhofstraße stellt sich neu auf. Foto: Faloco Fotografie

Die Koordinierungsstelle Ukraine, die bislang an der Bahnhofstraße 38, neben der Bonifatiuskirche, Anlaufpunkt für Menschen war (halloherne berichtete), die vor dem Krieg aus der Ukraine geflohen sind, stellt sich ab Dienstag, 7. Juni 2022, neu auf, teilte die Stadt am Dienstag (24.5.2022) mit. Der vielfältige Service, den die Stadt dort gebündelt hatte, wird künftig in den bewährten und eingespielten Strukturen der jeweils zuständigen Behörden und Fachbereichen wahrgenommen.

Die Stadt Herne ist allen Mitarbeitenden und den Helfenden von außerhalb der Verwaltung, die sich dort engagiert haben, für ihren Einsatz sehr dankbar. Durch das gemeinsame und schnelle Handeln konnten für die geflohenen Menschen die Versorgung, die Unterbringung und die Integration in den vergangenen Wochen sehr gut organisiert werden.

Anzahl der Flüchtlinge teils rückläufig

Nachdem bald nach dem Kriegsbeginn viele Menschen aus der Ukraine nach Herne gekommen sind, war die Zahl der Kriegsflüchtlinge in der Stadt in den vergangenen Wochen stabil, bisweilen sogar rückläufig. Sollten sich wieder signifikant mehr Menschen aus den Kriegsgebieten nach Herne begeben, besteht die Option, die aufgebauten Strukturen wieder zu nutzen. Die beteiligten Stellen bleiben ohnehin weiter in einem engen und regelmäßigen Austausch.

Folgende Anlaufstellen übernehmen nun die jeweiligen Aufgaben:

Ukraine Symbolfotos.
Die Aufgaben der Einrichtungen, die sich um die Ukrainer kümmern, werden neu verteilt. Foto: Pixabay

Geflüchtete, die eine Arbeit aufnehmen möchten oder Leistungen nach dem SGB II beantragen wollen, können sich ab sofort an den Integration Point, Heidstraße 2, 44649 Herne wenden.

Geflüchtete, die ab dem 1. Juni 2022 nach Deutschland eingereist sind, wenden sich bitte zunächst an die Hotline des Fachbereichs Soziales, Tel 0 23 23 / 16-3523, um prüfen zu lassen, welche Stelle für ihre Leistungsansprüche zuständig ist.

An-, Ab- und Ummeldungen von geflüchteten Personen sind weiterhin zentral im Einwohnermeldeamt Herne-Mitte, Friedrich-Ebert-Platz 5, zu den jeweils gültigen Öffnungszeiten möglich.

Integration in Schule: Familien mit schulpflichtigen Kindern melden sich bitte zur Vereinbarung eines Termins für die Schulberatung und Schulplatzvermittlung im Kommunalen Integrationszentrum Herne. Tel: 0 23 23 / 16-3857 oder 0 23 23 / 16-3858 sowie E-Mail: integration@herne.de.

Orientierung und Anliegen in der Ankunfts- und Aufenthaltssituation: Geflüchtete, die erste Informationen zur Orientierung in Herne benötigen oder Fragen zu Anliegen in Ihrer Ankunfts- und Aufenthaltssituation haben, melden sich bitte beim Integrationsscout des Kommunalen Integrationszentrums. Tel 0 23 23 / 16-4705 sowie E-Mail: safaa.bouchara@herne.de, integration@herne.de. Weitere Beratungsangebote bestehen bei den Migrationsberatungsdiensten für Erwachsene sowie dem Jugendmigrationsdienst. Online: https://www.herne.de/Stadt-und-Leben/Integration/Beratung- Kontaktstellen/

Anmeldung zum Integrationskurs: Geflüchtete, die einen Platz in einem Integrationskurs suchen, beantragen bitte nach Erhalt der Zulassung durch das BAMF einen Termin zur Einstufung und Anmeldung zum Integrationskurs im Herner Einstufungszentrum (HerEin) per E-Mail. Bitte die Kopie der BAMF- Zulassung beifügen, E-Mail: herein@herne.de.

Hilfsangeboten und Spendenmöglichkeiten hat die Stadt Herne online unter https://www.herne.de/Stadt-und- Leben/Ukrainehilfe/Hilfsangebote zusammengefasst.

Migrationsberatung für Erwachsene durch JWO/ AWO / DRK/ PlanB gibt es unter den folgenden Telefonnummern:

  • Natalia Tsirina, Mobil 0151 / 40480012
  • Türkan Bektas, Telefon 0 2323 / 9 93 79 98
  • Jurina Urban, Telefon 0 23 25 / 9 69 15 23
  • Ali Mohammad, Telefon 0 23 25 / 5 69 91 63
  • Olga Manusova, Mobil 01 51 / 54 70 22 78

Die durch die Stadt angemieteten Räume an der Bonifatiuskirche werden auch nach dem Auslaufen der Anlaufstelle durch die Stadtverwaltung genutzt. Nach Pfingsten werden dort die Mitarbeitenden sitzen, die sich um die technischen Aufgaben bei der Digitalisierung der Herner Schulen kümmern.

Quelle: