Koordinierungsstelle Ukraine öffnet

In den Räumen des ehemaligen Bürgerlokals an der Bonifatiuskirche

Reise durch die Ukraine im Auftrag des ASB Herne-Gelsenkirchen mit Aufenthalt in den Städten Kiew, Luzk und Czernowitz vom Samstag (12.07.2008) bis Donnerstag (17.07.2008). Im Bild: Blick auf den Majdan mit dem Unabhängigkeitsdenkmal der Ukraine.
Für aus der Ukraine geflüchtete Menschen, hier der Blick auf den Majdan in Kiew mit dem Unabhängigkeitsdenkmal der Ukraine, wird an der Bonifatiuskirche die neue Koordinierungsstelle eröffnet. Foto: Stefan Kuhn

An der Bahnhofstraße in den Räumen des ehemaligen Bürgerlokals an der Bonifatiuskirche öffnet am Montag, 28. März 2022, die Koordinierungsstelle Ukraine, teilte die Stadt am Donnerstag (24.3.2022) mit.

Von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 15:30 Uhr sowie am Freitag zwischen 8 und 12 Uhr können vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtete Menschen, die nach Herne kommen, dort nicht nur wichtige behördliche Angelegenheiten wie die Anmeldung erledigen, sondern sie erhalten auch Beratung bei Fragen zur Beschulung der Kinder, zur Intergration und zu benötigtem Wohnraum.

Angebote werden gebündelt

Um die bestmögliche Unterstützung zu schaffen, bündelt die Stadtverwaltung mit Unterstützung anderer Behörden wie der Agentur für Arbeit dort Angebote und Beratung aus verschiedenen Bereichen: Meldewesen, Ausländerangelegenheiten (bei Bedarf), Sozialleistungen, Wohnungswesen, Integration, Bildung sowie Arbeit und Ehrenamt. Um den Austausch für die Geflüchteten so einfach wie möglich zu gestalten, werden Sprachmittler vor Ort anwesend sein und übersetzen.

Derzeit wird die neue Einrichtung beschildert, damit sie für die nach Herne gekommenen Menschen aus der Ukraine leicht auffindbar ist.

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