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Der Neubau der erweiterten Adaptionseinrichtung der Kadesch gGmbH wurde am Mittwoch (27.3.2024) eröffnet.

Sicheres Wiedereinfinden in den Alltag

Kadesch-Neubau an der Hauptstraße

Nach gut elf Monaten Bauzeit war es am Mittwoch (27.3.2024) soweit: Der Neubau der erweiterten Adaptionseinrichtung der Kadesch gGmbH wurde mit einer großen Feier eröffnet. Viele Gäste aus Hernes Stadtgesellschaft kamen, um einen Blick in die neue Einrichtung zu werfen.

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Qualität weiter verbessern

So sehen die Einzelzimmer in der neuen Kadesch-Adaptionseinrichtung aus.

Das neue zweistöckige Gebäude verfügt über vier Klientenzimmer, einen großen Gruppenraum und mehrere Büros für Mitarbeiter. Wichtig war den Verantwortlichen der Kadesch dabei, nicht die 16 vorhandenen Plätze des Adaptionsangebotes auszubauen, sondern die Qualität zu verbessern.

„Wir haben uns deutschlandweit einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Von daher wollen wir diesen natürlich immer weiter verbessern, also haben wir uns überlegt, wie wir es für unsere Klienten noch angenehmer machen könnten“, berichtet Kadesch-Geschäftsführer Fabian Peters im Gespräch mit halloherne.

Freundliche Atmosphäre

So sei es den Kadesch-Mitarbeitern besonders wichtig, dass die Klienten nun über Einzelzimmer verfügen. „Wir bieten nun ausschließlich Einzelzimmer an. Dies ist ganz klar auch eine Qualitätsverbesserung und führt dazu, dass sich unsere Klienten noch wohler fühlen, da sie so einen Rückzugsort haben“, sagt Peters.

Kadesch-Geschäftsführer Fabian Peters.

Überhaupt zeichnet sich der Neubau durch eine warme und freundliche Atmosphäre aus. So gibt es beispielsweise helle Wände und Räume sowie viele Fenster. Ebenso hängen mehrere Bilder an den Wänden.

Die Planungen während der Corona-Zeit seien schwierig gewesen, ebenso seien die Kosten gestiegen. Insgesamt liegen die Kosten für den Neubau nun bei rund einer Million Euro. Mit dem Bau beauftragt wurde das Herner Architekturbüro Schierbaum.

Ort des Austausches für die Menschen

Architekt Matthias Schierbaum zeigt sich im Gespräch mit halloherne zufrieden, dass die Bauzeit eingehalten werden konnte. „Gerade in Zeiten wie diesen, freuen wir uns natürlich sehr, dass es uns gelungen ist, das Projekt von der Fundamentlegung bis zur Eröffnung innerhalb von elf Monaten fertigstellen zu können“, sagt Schierbaum.

Architekt Matthias Schierbaum ist froh, dass der Neubau nach elf Monaten fertiggestellt wurde.

In seiner Rede lobt er die Adaptionseinrichtung später als „einen Ort des Austausches für die Menschen“. Bürgermeisterin Andrea Oehler verwies nochmals auf die Wichtigkeit der Kadesch als Eingliederungshilfe in den Alltag.

„Hier finden suchterkrankte Menschen Hilfsangebote und erlernen wieder die Selbstständigkeit. Es ist ein sicherer Ort, um wieder in den Alltag zu finden. Dies können sie nun in einer Wohlfühlatmosphäre tun“, so Oehler.

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Im Anschluss an das offizielle Programm gab es Führungen durch das neue Gebäude. Danach tauschten sich die Gäste in lockerer Atmosphäre bei Essen und Getränken über die neu erweiterte Einrichtung aus.

Viele Gäste kamen zur Eröffnung der neuen erweitereten Adaptionseinrichtung der Kadesch.
| Autor: Julia Blesgen