Jusos zur digitalen und mobilen Zukunft

Die Jugendorganisation der SPD in Herne und Wanne-Eickel (Jusos) trafen sich am Dienstag (28.1.2020) zu ihrer im Parteibüro der SPD Herne und diskutierten ihre Themenschwerpunkte, die der Vorstand - Benny, Nadine und Linda - wie folgt festgehalten hat: „Das Digitalisierungs-Konzept, das unter der Federführung von Artur Kunz, Kandidat für die Bezirksvertretung Herne-Mitte, gemeinsam mit den anwesenden Jusos verabschiedet wurde, sieht zum Beispiel vor, dass das Herner Schul- und Bildungssystem für die digitale Zukunft fit gemacht werden soll. Es ist kein erträglicher Zustand, dass in Herner Bildungseinrichtungen Globen noch die DDR und Obervolta abbilden.

Die Bereiche Kita und Schulen sind für unsere Stadt von existenzieller Bedeutung. Sind unsere Bildungsinstitutionen nicht modern, breit fördernd und finanziell ausreichend ausgestattet, so schlägt sich diese Misere auch in näherer Zukunft auf die Stadtgesellschaft und Wirtschaft nieder. Es werden die mannigfaltig auch gerade digital-gebildeten Schüler fehlen. Daher fordern wir, die Herner Jusos, von der Landesregierung, die Bereitstellung der nötigen Ressourcen für die Weiterbildung des Personals vor Ort. Die Fragen nach der Wartung / Instandhaltung der digitalen Infrastruktur (E-Books, Beamer, Whiteboards, schnelles Internet etc.) müssen dringend zielführend geklärt werden. Der flächendeckende Ausbau des öffentlichen W-Lan in den Innenstädten Wanne und Herne muss zügig umgesetzt werden. Die Herner sollen ihre Geschäfte, Emailverkehr und Digitaltours ohne Einschränkungen in Herne durchführen können.

Der Bereich der Mobilität soll viel stärker durch die Möglichkeiten der Digitalisierung unterstützt werden. So sollte es in naher Zukunft möglich sein, dass jeder Autofahrer bequem per App einen Parkplatz finden und ggf. bezahlen kann, ohne die lästigen Suchfahrten durch die Straßen durchführen zu müssen. Verschiedene Mobilitätsbereiche müssen besser vernetzt werden. Der ÖPNV muss massiv, taktungsfreundlich (Taktung 7 bis max. 10 Minutentakt) für Berufspendler, Auszubildene, Studenten, Schüler und auch Nachtschwärmern ausgebaut werden. Der ÖPNV muss als echte Alternative sichtbar und nutzbar in Herne sein. Das Fahrrad sollte immer bei der Mobilitätsplanung mit einbezogen werden. So sollte der Radwegeausbau und der Bau von Leihfahrradstationen (Analog-Bikes und E-Bikes) eine höhere Priorität genießen. Jedoch sollte das Auto, das für Viele erst das Arbeiten in anderen Städten / Stadtteilen ermöglicht, keinesfalls durch Verdrängungs-Prozesse unbrauchbar gemacht werden. Die Instandhaltung der Straßeninfrastruktur darf nicht aus dem Fokus genommen werden. Die Behörden der Stadt Herne sollen die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen, um ihre Angebote bürgerfreundlicher aufzustellen. Papierbürokratie sollte dort, wo es unnötig und rechtens ist, abgebaut werden. Für die Gründung des Ring Politischer Jugend haben Delegierten für die konstituierende Sitzung am Donnerstag, 13. Februar 2020, ab 19 Uhr in der Zille gewählt."

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