Junge Union: SPD und ihre Schwimmbäder

Stellungnahme

Lehrschwimmbecken im Wananas.
Das Lehrschwimmbecken im Wananas ist Teil von vielen Diskussionen derzeit. Foto: Fabian Dobbeck

Die Junge Union Herne schickte am Dienstag (25.5.2021) folgende Stellungnahme zu den Schwimmflächen in Herne: „Aktuell vergeht fast kein Tag, ohne das es in der Presse Neues zur aktuellen Diskussion um Herner Schwimmflächen gibt. Langsam wird es schwer den Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion oder die Akteure zu behalten: oft werden eine Diskussion um das Wananas und die Wettkampftauglichkeit des Schwimmbeckens mit einem Erhalt des ehemaligen Hallenbades in Wanne-Süd, dem Solbad, vermischt."

Zuletzt gab es eine Mitteilung der SPD-Fraktion zu einem Fernsehbericht (halloherne berichtete), allgemeine Diskussionen von Vereinen (halloherne berichtete) und gute Nachrichten zum neuen Wananas-Vordach (halloherne berichtete). Dazu äußerten die Grünen noch Bedenken (halloherne berichtete). Außerdem ging es um den Abriss des Hallenbads (halloherne berichtete).

„Wir, als Junge Union Herne, wollen hierzu gerne Stellung beziehen, auch um die aktuelle Situation mal kritisch zu hinterfragen. So stellt sich uns beispielsweise die Frage, warum bezüglich der Wettkampftauglichkeit des Wananas erst jetzt die Bedenken auftauchen. Das Wananas ist bereits lang fertiggestellt und uns ist nicht klar, warum bei der Neuplanung des Wananas die Bedenken nicht von den Schwimmvereinen oder anderen Vertreter geäußert wurden; denn darüber, ob ein weiteres wettkampffähiges Becken gebraucht werde, wurde schließlich diskutiert.

Gleichzeitig läuft aktuell eine Petition des Mondradios zum Erhalt des Hallenbades in Wanne-Süd. Diese Petition wird unter anderem von dem SPD-Bezirksverordneten Hotte Schröder und dem Eickeler Bezirksbürgermeister Arnold Plickert unterstützt. Der Beschluss über den Abriss des Hallenbades wurde jedoch bereits vor Jahren beschlossen.

Sanierung keine Option

Es ist uns unerklärlich, wieso SPD Vertreter aus Wanne und Eickel gegen langjährige Beschlüsse der eigenen Fraktionen arbeiten. Das Ende des Hallenbades in Eickel ist nicht nur bereits lange beschlossen, sondern wir müssen auch so ehrlich sein, dass eine Sanierung des Bades zum aktuellen Zeitpunkt keine Option darstellt.

Wir sind eine Stadt die jeden Euro mehrmals umdrehen muss, da können wir nicht ungeplant die Sanierung eines gesamten Schwimmbades finanzieren; so realistisch muss man einfach sein. Wir können gut verstehen, dass die Schwimmflächen in dieser Stadt wirklich rar sind aber wir müssen auch ehrlich sein und erkennen, dass die Errichtung neuer Schwimmflächen - in Eickel - erst in Jahren realisierbar sein wird."

Quelle: