Jugendliche debattieren beim Planspiel

Paul Ziemiak und Lea Sobecki - Jugend im Parlament.
Paul Ziemiak und Lea Sobecki - Jugend im Parlament. Foto: Veranstalter

Von Samstag bis Dienstag (23.-26.6.2018) fand im Deutschen Bundestag die Veranstaltung Jugend und Parlament statt. 355 Jugendliche haben in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nachgestellt. Dafür wurden sie von Mitgliedern des Bundestages nominiert. Die Teilnehmer im Alter von 17-20 Jahren übernahmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und simulierten dabei die Verhandlungen zu vier Gesetzesinitiativen.

Mit dabei war Lea Sobecki aus Herne, die sich im Vorfeld auf das Planspiel vorbereitet hat. „Ich habe mich sehr über Leas Engagement gefreut. Im Vorfeld des Planspiels ging sie mit mir die wesentlichen Abläufe durch. Vor Ort hat Lea mich in meinem Büro besucht, um Eindrücke meiner Arbeit in Berlin zu sammeln“, so Paul Ziemiak MdB.

Im Planspiel standen Entwürfe zu chancengleichen Bewerbungen, zur Einführung von Pfand auf Kaffeebecher, zur Einführung von Elementen direkter Demokratie sowie zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien zur Debatte.

Die Jugendlichen aus ganz Deutschland lernten dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal sind 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult getreten und versuchten, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu erzielen.

Im Anschluss an die Simulation diskutierten die Teilnehmer mit den Spitzenvertretern der Bundestagsfraktionen, wie realitätsgetreu Jugend und Parlament die parlamentarische Arbeit abgebildet hatten.

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