Jugendkulturpreis 'Herbert!' wird Zehn

Veranstaltung mit jungen Künstlern am 25. September 2021

Das Plakat des
Das Plakat des "Herbert!"-Jugendkulturpreises 2021 - es ist die zehnte Ausgabe. Foto: Thomas Schmidt, Stadt Herne

Herzlichen Glückwunsch: Der Herner Jugendkulturpreis „Herbert!“ feiert sein zehnjähriges Jubiläum. Gefeiert wird mit der Ausgabe im Jahr 2021 am Samstag, 25. September, ab 16 Uhr. Die Preisverleihung ist gegen 21:30 vorgesehen. Nach einem reinen Streamabend 2020 ist nun sogar wieder etwas Publikum erlaubt - dennoch kann man das Event auch von zu Hause aus oder unterwegs per Livestream über www.herbert-herne.de verfolgen.

Chris Wawrzyniak und Gabriele Kloke aus dem Kulturbüro der Stadt stellten die Details am Dienstag (21.9.2021) vor. 20 unterschiedliche Beiträge wird es geben, zehn Bühnenkünstler und zehn aus der bildenden Kunst, so die Organisatoren - in „normalen“ Jahren waren es 40 bis 60 Beiträge. Dabei haben sie ein junges Team um sich herum, Unterstützung haben sie unter anderem von Paula Ridder und Justus Freisewinkel, die beide ihr Freiwilliges Soziales Jahr beim Fachbereich Kultur der Stadt Herne leisten.

Untereinander kennenlernen

„Jede kreative Leistung zählt. Die jungen Leute brauchen einfach eine Bühne, um sich auch untereinander kennenzulernen und auch so ihren möglichen Berufswunsch zu erkennen“, sagte Wawrzyniak. „Timur Bambil hat eine Bilderbuch-Herbert!-Karriere hingelegt. Er ist genau der richtige Gast am Samstag.“

Jugendkulturpreis wird zehn Jahre alt, (v.li.) Gaby Kloke vom Kulturbüro, Timur Bambil, Preisträger von 2020, FSJlerin Paula Ridder, FSJler Justus Freisewinkel und Kulturmanager Chris Wawrzyniak
Das Team der Organisatoren vom "Herbert!": (v.li.) Gaby Kloke vom Kulturbüro, Timur Bambil, Preisträger von 2020, FSJlerin Paula Ridder, FSJler Justus Freisewinkel und Kulturmanager Chris Wawrzyniak. Foto: Marcel Gruteser

Bambil ist einer der „Herbert!"-Sieger aus dem Jahr 2020. „Ich habe viele Musiker kennengelernt und die Kontakte haben mir geholfen, eine EP aufzunehmen. Außerdem hilft das Team, wenn es darum geht, geeignete Räume, zum Beispiel für Fotoshootings, zu bekommen“, sagte Bambil. Er nahm bereits 2014 teil und konnte über mehrere Jahre Erfahrungen sammeln - zum Auftakt gab es direkt den Publikumspreis. In diesem Jahr tritt er „nur“ als Act auf, kann also keinen Preis gewinnen.

„Die jungen Leute, die dabei sind, kommen alle aus Herne oder haben einen starken Herner Bezug. Es gibt keine Vorab-Jury, jeder durfte sich zwischen 14 und 23 Jahren anmelden. Es geht darum, sich zu vernetzen und die Leidenschaft zu teilen“, erläuterte Gabriele Kloke. Neu ist auch eine Jugendjury, die sich einige gewünscht hatten. Helena Wawrzyniak übernimmt erneut die Moderation.

3.000 Euro Förderpreise

In diesem Jahr gibt es Förderpreise in Gesamthöhe von 3.000 Euro - wie es aufgeteilt wird ist noch offen. Das Geld kommt von der Kulturinitiative Herne, den Publikumspreis in Höhe von 500 Euro sponsert der Lions Club Herne-Emschertal. Im vergangenen Jahr gingen zur Überraschung der Organisatoren über 550 Mails zur Abstimmung des Publikumspreises ein - nun können auch die Zuschauer vor Ort mit abstimmen. „Das Hybrid-Format mit vor Ort und per Stream wollen wir beibehalten, so können auch Freunde und Angehörige von außerhalb per Stream dabei sein“, sagte Kloke. Für die technische Unterstützung dankt sie den Mitarbeitern der „Flottis“.

Die 3G-Regel ist jedoch Pflicht, die Veranstaltung läuft in Halle vier der Flottmann-Hallen, hier kann die Maske abgenommen werden, im Foyer herrscht Maskenpflicht. Einige Zuschauerplätze gibt es noch. Anmeldung per Mail an helena@herbert-herne.de.

Autor: