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lokal, aktuell, online.
v.l. Christel Crede´, Ilse Janke, Margarete Schnittka, H.-Dieter Schnittka, Günter Bernau, Josef Dorsch, Gerhard Misterek und Frank Sichau (Vors. GfH Wanne-Eickel)

Jubilarehrung bei der Gesellschaft für Heimatkunde

Während der Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für Heimatkunde wurden am Donnerstag (26.8.2021) langjährige Mitglieder durch den Vorstand geehrt.

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Leider konnten aufgrund der Coronabeschränkungen nicht alle Jubilare an der Zusammenkunft teilnehmen.

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| Quelle: Gesellschaft für Heimatkunde

Stadt Herne beteiligt sich

RVR-Informationskampagne „#besserbereit“

v.l. Dezernent Dr. Frank Burbulla und Dezernent Dr. Hans Werner Klee bei der Vorstellung der RVR-Informationskampagne „#besserbereit“.

Die Selbsthilfefähigkeit der Menschen stärken, Energienotlagen verhindern, das Krisenmanagement stärken – besser bereit sein. Das ist das Ziel einer neuen regionalen Informationskampagne, der sich alle 53 Kommunen des Ruhrgebiets und der Regionalverband Ruhr angeschlossen haben. Die gemeinsame Kampagne mit dem Slogan „#besserbereit“ startet Ende September von Duisburg bis Dortmund, von Xanten bis Breckerfeld. Aktuell treffen alle Kommunen im Ruhrgebiet Vorkehrungen für einen möglichen Gasmangel und Energieengpässe im Herbst und Winter. Vor diesem Hintergrund hat der Kommunalrat, die Runde der Oberbürgermeister und Landräte im RVR, eine regionale Kampagne initiiert, die in allen 53 Kommunen sichtbar wird. „Es macht Sinn, dass sich nicht jede Kommune mit einer eigenen Kampagne und eigener Informationspolitik auseinandersetzt, sondern wir das gemeinsam tun – jenseits von Kirchturmdenken. Denn die Themen und Inhalte sind doch weitestgehend identisch“, erklärt Dezernent Dr. Frank Burbulla bei der Vorstellung der Kampagne am Dienstag, 27. September 2022, im Herner Rathaus. Sie sei ein „gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit im Ruhrgebiet“. Hinsichtlich der Maßnahmen der Stadt Herne kündigt Dezernent Dr. Hans Werner Klee an: „Wir haben im Verwaltungsvorstand beschlossen, eine Taskforce einzurichten zum Thema Energieeinsparungen. Ziel ist dabei, nicht dirigistisch Maßnahmen vorzugeben, sondern mit den Nutzern beziehungsweise den Nutzervertretern in den Dialog zu treten und zu schauen: Was ist machbar? Was ist nicht machbar?“ Die Kampagne informiert auf der einen Seite über Maßnahmen der Kommunen, und liefert auf der anderen Seite praxisnahe Tipps und Checklisten, um auf künftige Krisen- oder Notfallsituationen besser vorbereitet zu sein Zentrale Anlaufstelle der Kampagne ist die Website www.besserbereit.ruhr: Sie informiert die Menschen im Ruhrgebiet in Breite und Tiefe zu den Themen Selbsthilfe, staatliche Vorsorge sowie zur Gasversorgungslage. Perspektivisch kann die Website zur Vorbereitung auf weitere Krisensituationen bzw. -szenarien ausgeweitet werden. So sollen sich die Bürgerinnen und Bürger langfristig und nachhaltig auf unterschiedliche Notfallszenarien einstellen können. Die Inhalte der Website wird es, der kulturellen Diversität der Region entsprechend, in den Fremdsprachen Türkisch, Arabisch, Englisch und Russisch sowie Leichter Sprache geben. Der doppelseitige Infoflyer ist ein weiteres wesentliches Element der Kampagne und wird in insgesamt elf Sprachen übersetzt. In den kommenden Tagen und Wochen wird #besserbereit mit Headlines wie „Wer sich informiert, ist #besserbereit“ oder „Wer zusammenhält, ist #besserbereit“ im Ruhrgebiet sichtbar werden. Durch Außenwerbung in den Kommunen, durch Online- und Social Media- Anzeigen und auf den Internetseiten der Kommunen. Die individualisierten Plakate der Kampagne für die Stadt Herne werden gemeinsam mit Stadtmarketing Herne GmbH im Stadtgebiet verteilt. Zusätzlich wird es auf der städtischen Homepage Verlinkungen auf die Kampagnenwebseite geben und in Bussen der HCR wird auf den Infobildschirmen auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die Kampagne wurde vom Kommunalrat initiiert und vom RVR mit der Agentur Scholz & Friends Berlin GmbH konzeptioniert und umgesetzt. mehr Infos

Zu Belastungen durch die Energiekrise für ärmere Menschen

'Staatliche Hilfe muss Bedürftige erreichen'

Die Gasabschläge sorgen in vielen Haushalten für Sorgen.

Die rasanten Preissteigerungen insbesondere bei Gas und Strom sorgen in vielen Haushalten für Ängste. Besonders bei Menschen, die sowieso schon wenig haben, sorgen diese Energiepreissteigerungen verbunden mit erhöhten Abschlagszahlungen für eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Lage. Dagmar Spangenberg-Mades, die das Arbeitslosenberatungs- und Begegnungszentrum Zeppelin leitet, sieht tagtäglich, welche Auswirkungen die erhöhten Preise für Menschen mit niedrigem Einkommen und Sozialleistungsbezieher haben. Sie kritisiert die staatlichen Hilfen als nicht zielführend genug. „Es ist ein Gießkannen-Prinzip. Es werden nun Hilfeleistungen ausgeschüttet, die auch Menschen erreichen, die gar keine Unterstützung vom Staat benötigen. Staatliche Hilfe muss diejenigen erreichen, die ihrer bedürfen. Es ist wichtig, zielgerichtet Bedürftige zu unterstützen“, sagt Spangenberg-Mades beim Pressegespräch in den Räumen des Kreiskirchenamtes am Dienstag (27.9.2022). So sei eine deutliche Erhöhung des künftigen Bürgergeldes von 502 Euro auf mindestens 650 Euro wichtig, um die Menschen zu entlasten. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband fordere sogar eine Erhöhung auf 678 Euro. Ebenso ärgert sich Dagmar Spangenberg-Mades über die Diffamierung von Sozialleistungsbeziehern. „Oftmals wird ihnen von Teilen der Medien oder Politik mangelnde Motivation vorgeworfen und dies soll Sanktionen legitimieren. Dabei demotiviert, bremst und bedrückt das bestehende Hartz-IV-System und macht Betroffene krank", so die Leiterin des Zeppelin-Zentrums. Weiter führt sie aus: „Auch Menschen mit niedrigem Einkommen, die bisher keine Sozialleistungen empfangen haben, müssen entlastet werden. Wir sehen, dass sich die Abschläge bei Gas-und Strom nahezu verdoppeln." Dass dies die Menschen enorm belastet, das sieht Horst-Hermann Bastert, Gemeindepfarrer der Petruskirchengemeinde, ebenfalls: „Der Druck bei den Menschen ist enorm. Er wirkt sich auch auf ihre Psyche aus. Ich habe Fälle in meiner Gemeinde, da haben beispielsweise alleinerziehende Mütter am Ende des Monats kein Geld mehr für Lebensmittel übrig oder können die Reparatur ihrer Waschmaschine nicht mehr bezahlen. Hier helfen wir dann mit der Nothilfe weiter." Andrea Leyk von der Schuldnerberatung befürchtet sogar, dass im nächsten Jahr Menschen auf die Schuldnerberatung zukommen werden, die Kredite zur Begleichung ihrer Strom-beziehungsweise Gaskosten aufgenommen haben. „Von einer Kreditaufnahme raten wir aber vehement ab", so Leyk. Franz-Josef Strzalka vom Arbeitslosenzentrum Herne fürchtetet wie seine Mitstreiter, dass die steigenden Energiepreise zu einer vermehrten Armut in der Bevölkerung führen werden: „Wir werden nicht aufhören, darauf hinzuweisen, dass viele Menschen in Not sind." Zwar würden Unterstützungen durch Mittel von Kirche oder dem Hilfsfonds Herne solidarisch helfen, dennoch sei es wichtig, Menschen darüber zu informieren, dass sich durch höhere Abschläge und Nachforderung Ansprüche auf Sozialleistungen ergeben könnten. Ferner müssten die Grundsicherungssysteme bei Nachforderungen von Heizkosten und bei einer Erhöhung der Pauschalen auf Grund der Preisentwicklung diese als Teil der Kosten der Unterkunft übernehmen. Bei der Erhöhung der Pauschale aufgrund von Preisentwicklung und Nachforderungen bei der Haushaltsenergie sehe die Situation nicht so eindeutig aus. Aber sowohl bei Hartz IV als auch bei der Sozialhilfe und im Asylbewerbergesetz gebe es entsprechende Härtefallparagrafen, die Beihilfe oder Darlehen ermöglichen würden. Jedoch betreffen diese Mehrbelastungen ebenso Geringverdiener. „Auch Nichtleistungsbezieher können beispielsweise aufgrund von Gasnachzahlungen einmalig Ansprüche nach SGB II/X II haben, hierbei ist aber wichtig zu beachten, dass Leistungen im Monat der Fälligkeit beantragt werden", so Strzalka. Ferner sprechen sich alle Teilnehmenden für ein gesetzliches Verbot von Strom-und Gassperrungen aus. „Man sollte die individuellen Umstände berücksichtigen, die zu Zahlungsausfällen führen. Man muss sich vorstellen, was das mit den Menschen macht, wenn sie ohne Strom und Gas im Dunkeln sitzen und frieren müssen", sagt Dagmar Spangenberg-Mades. Um dieses sehr komplexe Thema den Menschen in Herne näher zu bringen, werden die Verantwortlichen des Arbeitslosen- und Zeppelinzentrums im Oktober in Wanne-Eickel einen Aktionstag anbieten. Hier können sich Betroffene und Interessierte darüber informieren, welche rechtlichen und unterstützenden Möglichkeiten sie aufgrund der explodierenden Energie-und Lebenshaltungskosten erhalten können.

Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis

Flemming Menges (li) von der Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne mit Polizeibeamten.

Nachdem die Ausstellung des Förderverein 'Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis' „Unrechtsort. Das Polizeigefängnis in Herne 1933-1945“ zunächst ab dem 7. April 2022, im Kulturzentrum (halloherne berichtete) auf großes Interesse gestoßen war, war sie anschließend, auf Einladung des Leiters der Herner Polizeiinspektion Felix Horn, im Polizeiamt selbst zu besichtigen gewesen. In dieser Zeit besuchten zahlreiche Polizeibeamten die Ausstellung. So wurden in Kooperation zwischen der Polizei und dem Verein Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne Führungen für Beamtinnen und Polizeistudentinnen und -studenten durchgeführt. Die Ausstellung wird nun wieder abgebaut, da die Herner Polizei demnächst neue Räumlichkeiten beziehen wird. Daher fand am Dienstag (27.9.2022) die vorerst letzte Führung statt. Rund15 Polizeibeamte aus Witten besichtigten nach Dienstschluss die Ausstellung. In einem Vortrag über die Geschichte der Herner Polizei erläuterte Flemming Menges anhand konkreter Beispiele, wie aus der demokratischen Polizei der Weimarer Republik ein Terrorinstrument der Nazis werden konnte, wie aus „ganz normalen Männern“ Täter werden konnten. Der Verein Mahn- und Gedenkstätte Polizeigefängnis Herne zeigt sich angesichts der Zusagen des künftigen Eigentümers Jan Thürmer (halloherne berichtete) und der Stadt zuversichtlich, dass die dauerhafte Einrichtung eines Lern- und Gedenkortes im Polizeigefängnis gesichert werden kann. Als authentischer Ort, an dem sich die Brutalität und Repression der NS-Herrschaft sowie im besonderen die Kontinuitäten und Brüche der deutschen Polizeigeschichte manifestieren, ist das Polizeigefängnis Herne besonders geeignet, um historisch-politische Bildung lokal zu vermitteln.

Spielezentrum auf Spielemesse in Essen vertreten

Neues Krimispiel 'Ebbe und Blut'

Thomas Moder vom Spielezentrum hat ein neues Krimispiel entwickelt.

Anfang Oktober geht es wieder los: Von Donnerstag bis Sonntag, 6. bis 9. Oktober 2022, findet die Spielemesse in Essen statt. Natürlich ist auch das Spielezentrum mit seiner Spieliothek wieder mit von der Partie und bietet Spielwütigen zum 34. Mal ausgewählte Spielneuheiten an. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr bereits zum 34. Mal mit dabei sind und es nicht mehr ganz so viele Corona-Einschränkungen gibt, wie im vergangenen Jahr. Lediglich das Tragen einer medizinischen Maske ist noch Pflicht", berichtete Susanne Klaus beim Pressegespräch am Montag (26.9.2022). So gibt es aufgrund der gelockerten Pandemie-Regeln wieder 15 Spieltische des Spielezentrums, an denen sich die Besucher an den Neuheiten versuchen können. Insgesamt können die Besucher jeweils für zwei Stunden am Stand verweilen. In jedem Jahr stellen die Spieleverlage den Verantwortlichen des Spielezentrums neue Spiele zur Verfügung. „In diesem Jahr rechnen wir mit 300 bis 400 Exemplaren", so Klaus. Jedoch werden die Spiele nicht nur am Stand auf der Messe gespielt, sondern auch nach der Messe. Die Verantwortlichen des Spielezentrums verwenden sie beispielsweise für Projekte zudem können sich alle Interessierte die Spiele in der Spieliothek ausleihen. Die Ausleihe des Spielezentrums ist, laut der Verantwortlichen, mit über 16.000 Spielen die größte ausleihbare Sammlung weltweit. Besucher der Messe können das Spielezentrum wie gewohnt in der Halle 1 am Stand D148 finden. Als Blickfang haben sie wie immer einen roten amerikanischen Schulbus dabei. „Aufgrund der derzeitigen Situation, war es schwer einen Lkw zu bekommen, der die Materialien für die Messe zum Ort des Geschehens fährt. Wir sind froh, dass uns die Firma Steinmeister hierbei unter die Arme greift", berichtete Klaus. Außerdem veranstaltet das Spielezentrum auch die 16. Carcassonne Weltmeisterschaft, an der 40 Nationen teilnehmen werden. Ferner gibt es eine weitere Neuheit. Eigentlich sei der Stand des Spielezentrums nicht kommerziell, das heißt, es wird nichts verkauft, sondern nur gespielt. Jedoch bringt das Spielezentrum ein neues Krimispiel heraus. Genauer gesagt eine Fortsetzung des beliebten Spiels Cranger Kirmes - Der Mo(n)rd von Wanne-Eickel. „Auf vielfachen Wunsch gibt es jetzt die Fortsetzung des Spiels", verriet Thomas Moder, der bereits das erste Spiel entwickelt hatte (halloherne berichtete). „Eigentlich sollte es ein Solo-Projekt sein, aber weil immer mehr Leute fragten: 'Wann kommt denn die Fortsetzung?' Habe ich mich entschieden, ein weiteres Spiel zu entwickeln. Auch ein Drittes wird noch folgen," verrät der Leiter des Spielezentrums. Die Idee zum neuen Krimispiel ist Moder während eines Urlaubs in Husum gekommen, als er das Theodor-Storm-Haus besuchte. Die Geschichte spielt im Gegensatz zum ersten Spiel im hier und jetzt sowie auf Nordstrand. „Mir geht es einfach darum, dass die Spieler einen schönen und lustigen Abend verbringen", so Thomas Moder. Darum geht es: Die alte Anna Matthiesen wurde in ihrem Reethaus ermordet. Es gibt wieder acht mögliche Verdächtige, von denen einer der Mörder ist. Jeder Charakter hat ein eigenes Rollenheft mit Dialogen und Hintergrundinfos. Jedoch erfährt man erst am Ende des Spiels, wer der Möder ist. Die Spielregeln sind wieder recht einfach gehalten. Das Spiel enthält einen Lageplan von Nordstrand. Unterstützt werden die Ermittlungen von einer Kommissarin über eine Audiodatei, die über einen Link heruntergeladen werden kann. Gesprochen wird die Ermittlerin von Christine Schindler von Radio Herne. Das Krimispiel erscheint in einer 500er Auflage und kostet 20 Euro. Es ist für acht bis neun Mitspieler konzipiert. Jedoch ist das neue Spiel erst ab 16 Jahren freigegeben, da es unter anderem 'derbe Witze' enthalte. Das Spielezentrum im H2Ö hat halloherne eine Luxus-Ausgabe des Spiels zur Verfügung gestellt, die wir gerne verlosen. Wer diese Ausgabe gewinnen möchte, der schreibt bis Montag, 3. Oktober 2022, 12 Uhr, eine Mail an hallo@halloherne.de. Bitte das Stichwort: „Ebbe und Blut“ nennen. Unser unparteiischer Zufallsgenerator wird den Gewinner ermitteln .

Weihnachtskonzert zum 3. Advent

'Niemals war die Nacht so klar'

Genesis Brass - Niemals war die Nacht so klar - festliches Weihnachtskonzert zum 3. Advent 2022.

Dem CVJM Herne ist es gelungen, die Blechbläser - Genesis Brass - für ein Weihnachtskonzert zum 3. Advent nach Herne zu holen. Am Sonntag, 11. Dezember 2022, kommt somit eines der wohl besten Blechbläser-Ensembles in die Kreuzkirche. Ensemble-Gründer, Leiter und Komponist ist Christian Sprenger, Professor für Posaune an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar. Er bringt mit seinen Profimusikern das von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeierte Programm - Niemals war die Nacht so klar - in einer Neuauflage mit. Dabei erklingen Werke aus den beiden Produktionen „Niemals war die Nacht so klar I“ und „Niemals war die Nacht so klar II“. Die Zuhörer können sich auf bewegende und abwechslungsreiche Weihnachtsmusik und Arrangements aus der Feder von Anne Weckeßer und Prof. Christian Sprenger freuen. Konzertante Weihnachtsmusik, deutsche und internationale Volksweisen aber auch Gospels werden unter der Leitung von Prof. Christian Sprenger mit großem musikalischen Einfühlungsvermögen und dem unverwechselbaren, authentischen Genesis Brass-Klang vorgetragen. Zu dem abwechslungsreichen und stimmungsvollen Herner Weihnachtskonzert erklingt das Ensemble Genesis Brass in der Besetzung mit vier Trompeten, vier Posaunen (auch Euphonium) und Tuba. Die Leitung hat wie gewohnt Prof. Christian Sprenger. Konzertbesucher haben somit die Möglichkeit, sich einige Tage vor dem großen Fest von den Genesis Brass Bläserklängen weihnachtlich verzaubern und einstimmenzulassen. Die Vereinsarbeit des CVJM Herne ist geprägt durch ehrenamtlich Mitarbeitende, eine offene Kinder- und Jugendarbeit (OT) am Europaplatz direkt neben der Kreuzkirche (Nähe U35), Kinder- und Jugendgruppen, eine Sportarbeit mit CVJM-Hockey und der Posaunenchorarbeit. Der Posaunenchor wird durch Stefan Wilhelm geleitet. Die Musiker freuen sich über Neuzugänge, bilden Kinder und Erwachsene am Instrument aus und bieten auch die Möglichkeit zum Wiedereinstieg für bereits erfahrene Blechbläser. Kontakt zum Posaunenchor des CVJM Herne: stefan.wilhelm@cvjm-herne.de. Auf Initiative von Prof. Christian Sprenger fanden sich 2003 zehn gegeisterte Blechbläser zusammen, um das Projekt „Hymnus“ anlässlich des 400. Geburtstags von Paul Gerhardt (1607 – 1676) umzusetzen. Dies war der Startpunkt des Ensembles Genesis Brass, eine bis heute andauernde musikalische Freundschaft der zehn Ausnahmemusiker. Durch diese einzigartige und kontinuierliche Zusammenarbeit des Ensembles hat sich in den letzten Jahren ein unverwechselbarer Klang entwickelt, der durch seine Eigenständigkeit und Authentizität besticht. Karten zu 22,50 Euro gibt es über ProTicket. Ermäßigungskarten bekommen folgende Personen zu 17 Euro: Kinder, Schüler, Studenten, FSJ (alle bis 27 Jahre) und Sozialhilfeempfänger. Kinder bis 2 Jahren freier Eintritt ohne Sitzplatzanspruch; Begleitpersonen (B-Vermerk) und Rollstuhlplätze nur über VVK-Stelle oder telefonisch unter 0231-9172290 buchbar. Fotografieren, Ton- und Filmaufnahmen während der Veranstaltung sind untersagt. Bitte beachten Sie, dass manche Plätze insbesondere in den Seitenschiffen Sichteinschränkung haben. Bitte informieren Sie sich kurz vor der Veranstaltung auf der CVJM-Homepage über mögliche (Corona-) Regelungen für den Konzertbesuch.

Hegering Wanne-Eickel – NRW-Wildwochen

Das „wilde Grillen“ war ein voller Erfolg

Evelyn Piasecki (m), Gewinnerin des Tombola-Hauptgewinns des Grillabends: Mit den Glücksfeen Irmgard Scholz (links), Geschäftsführerin des Hegering Wanne-Eickel und rechts Laura Möllmann, Referatsassistentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des LJV-NRW.

Während der NRW-Wildwochen, an denen sich auch der Hegering Wanne-Eickel beteiligte, fand am Freitag (23.9.2022) im „Café & Restaurant im Eickeler Park“ an der Reichsstr. der 'Wilde' Grillabend statt. „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung auf ein so großes Interesse gestoßen ist, denn alle Karten waren in Kürze ausverkauft,“ so Hegeringleiter Kai-Uwe Schmidt. Als besonderen Ehrengast begrüßten die Grünröcke an diesem Abend Laura Möllmann vom Landesjagdverband NRW, die an diesem Abend als Glücksfee fungierte. Nach der jagdmusikalischen Begrüßung durch die Jagdhornbläser wurden Wildschweinspießchen, Hirschrücken vom Smoker, Wildburger, Rehrückenmedaillons, Wildschweinrücken und weitere köstliche Wildfleisch-Variationen vom Grill sowie diverse Beilagen, Antipasti, Kartoffelkürbisstampf, Schupfnudeln, diverse Gemüse vom Grill und Desserts in der Outdoorküche des Restaurants frisch zubereitet und auf dem Wildbuffet serviert. „Alle Gäste sprachen dem Hegering sowie den Köchen und dem Grillmeister ein großes Lob für diesen wunderschönen Abend aus,“ freut sich der Vorstand der Wanner Jäger und weist schon jetzt darauf hin, dass sie weiterhin für den Genuss des hochwertigen Wildfleisches werben werden und weitere Veranstaltungen und auch ein Seminar zum Herstellen von Wildwurst im März nächsten Jahres anbieten werden.

Rheumazentrum Ruhrgebiet erhält Ehrung von Deutscher Rheumastiftung

Zwei Forschungsprojekte ausgeszeichnet

v.l. Dr. Ioana Andreica (l.), Oberärztin, Rheumazentrum Ruhrgebiet, und Priv.-Doz. Dr. Uta Kiltz (r.), Oberärztin, Rheumazentrum Ruhrgebiet.

Gleich zwei der vier Projektpreise der deutschen Rheumastiftung gingen in diesem Jahr an das Rheumazentrum Ruhrgebiet: Die Forschung von Dr. Ioana Andreica und Priv.- Doz. Dr. Uta Kiltz wurde je mit einem der 10.000 Euro dotierten Preise ausgezeichnet. Die Projektpreise wurden den beiden Oberärztinnen während des Deutschen Rheumatologiekongresses 2022 am Samstag (3.9.2022) in Berlin verliehen. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen sind chronische Krankheiten des Immunsystems. Sie rufen entzündliche Reaktionen im Körper hervor. Besonders häufig sind Knochen, Gelenke und Muskeln betroffen, wo sie zu Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen und beim Fehlen einer adäquaten Behandlung zum Teil irreversiblen Schädigungen und Beeinträchtigungen führen. Etwa 1,5 Millionen Menschen sind in Deutschland nach einer Statistik aus 2017 von rheumatischen Erkrankungen betroffen. Obwohl Rheuma weit verbreitet ist, ist es bisher im Vergleich zu vielen anderen Erkrankungen wenig erforscht. Mit der Vergabe von Projektpreisen möchte die Deutsche Rheumastiftung die Wissenschaft im Bereich der Rheumatologie fördern. Die prämierten Forschungsprojekte sollen helfen, die Bedürfnisse oder die Unter Rheuma werden mehrere hundert unterschiedliche Erkrankungen zusammengefasst, über die die Allgemeinbevölkerung wenig bis gar nichts weiß. Dr. Andreica untersucht in ihrer Studie, inwiefern Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sich selbst online über ihre Krankheit informieren und die Hürden, mit denen sich dabei die Patienten konfrontiert sehen. In standardisierten Fragebögen werden die Patienten unter anderem befragt, welche Quellen sie zur Recherche verwenden, wie aufwändig die Suche nach Informationen ist und welchen Herausforderungen sie sich dabei stellen müssen. Grundlage dieser wissenschaftlichen Untersuchung ist, das Wissen, dass informierte Patienten sich wesentlich häufiger an Therapieempfehlungen halten als Patienten, die sich nicht selbst informieren. Dr. Andreica möchte dies genauer untersuchen: „Mit meiner Studie möchte ich herausfinden, inwieweit im Internet gefundene Informationen die Gesundheitskompetenz des Patienten verbessern können und dabei helfen, dass Patienten Therapieempfehlungen einhalten“, erläutert Dr. Andreica. Priv.- Doz. Dr. Kiltz erhielt einen Projektpreis für die Untersuchung des Zusammenhangs von Rheuma und Psyche. Der Leidensdruck ist bei Rheumapatienten häufig sehr hoch. Sie sind durch ihre chronische Erkrankung im Alltag oft eingeschränkt, haben Schmerzen, sind häufig beim Arzt und müssen Medikamente nehmen. Oft gehen entzündlich-rheumatische Erkrankungen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen einher und ein Teil der Patienten äußert auch Suizidgedanken. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes untersucht Priv.- Doz. Dr. Kiltz nun, welche Faktoren bei Rheumapatienten im Zusammenhang mit Selbstmordgedanken festgestellt werden können. In standardisierten Fragebögen werden Patienten zu verschiedenen Faktoren befragt: Dabei werden sowohl demografische Faktoren – wie Alter, Familienstand oder Religion – als auch Fragen zur rheumatischen Grunderkrankung – wie Symptome und Krankheitsaktivität – und Fragen zur Psyche und Persönlichkeitsmerkmalen erfasst. Zur genaueren Abgrenzung der Faktoren werden zusätzlich Rheumapatienten desselben Geschlechts und derselben Altersgruppe befragt, die keine Suizidgedanken geäußert haben. Darüber hinaus werden die Patienten mit Suizidgedanken psychosomatisch in einer kooperierenden Klinik untersucht. So lässt sich beurteilen, ob die Suizidgedanken eher auf die rheumatische Erkrankung oder psychische Faktoren zurückzuführen sind. „Ziel der Studie ist es herauszufinden, welche Faktoren bei Rheumapatienten zu Suizidgedanken führen. Das Wissen um diese Faktoren kann dabei helfen, den Zusammenhang von Rheuma und Psyche besser zu verstehen und diese Faktoren zu eliminieren“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Kiltz das Forschungsvorhaben der aktuell laufenden Studie.

Kinder feierten im H2Ö

Tag der Zahngesundheit

Der Tag der Zahngesundheit fand im H2Ö statt.

Am Freitag (23.92022) hat die Stadt Herne den Tag der Zahngesundheit gefeiert. In Kooperation mit dem Fachbereich Kinder-Jugend-Familie lud die Abteilung Zahngesundheit Kinder der Kita Ingeborgstraße und der Kolibri-Schule ins Stadtteilzentrum H2Ö ein. Unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – in Kita und Schule“ erlernten die Kinder spielerisch etwas über Mundgesundheit und gesunde Ernährung. „Heute feiern wir die Gruppenprophylaxe als erfolgreiches Programm zur Mundgesundheitsprävention“, erklärte Birsel Habrichi-Pulat, Zahnärztin im Fachbereich Gesundheit und Vorsitzende des Arbeitskreises Zahngesundheit. Die Gruppenprophylaxe vermittelt Kindern altersgerecht Wissen über Mundgesundheit in Schulen und Kitas. Sie sei ein effektives Mittel, damit Kinder kariesfrei bleiben, betonte die Zahnärztin. Vermieden werden solle zudem, dass Kinder an Zahnerosionen erkranken. Diese entstehen durch übermäßigen Kontakt der Zahnoberfläche mit Säuren. „Bei Zahnerosionen sind alle Zähne gleichzeitig betroffen und die Schädigung ist irreversibel“, so Habrichi- Pulat. „Die Zahnärztin hat das sehr gut erklärt“, berichtete die achtjährige Lara, die an der „Zahn-Uni“ teilgenommen hat. Dort erfuhren die Kinder, wie Zähne aufgebaut sind, wann und wie lang sie ihre Zähne putzen sollten und welche Lebensmittel und Getränke gut für die Zähne sind. Außerdem erlernten sie die richtige Zahnputztechnik und konnten Preise zum Thema Zahngesundheit am „Glücks-Zahnrad“ gewinnen. Ein Mitmach-Theater mit „der verrückten Zahnärztin“ sorgte für lächelnde Gesichter. Lara war zum ersten Mal im H2Ö und möchte gerne auch für andere Veranstaltungen wiederkommen. „Wir machen solche Projekte in der Lebenswelt der Kinder“, sagte Kathrin Klimke-Jung, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendgesundheitsdienst. „Die Zahnärzte laden die Kinder ganz bewusst hierhin ein, damit diese die Gebäude kennenlernen und diese auch für sich nutzen.“ Mit einem kleinen Zahnputzset ging es für Lara und die anderen Kinder nach Hause.