'Im fliegenden Wechsel'

defakto GmbH stellt neues Theater- und Coachingprojekt vor

Seelsorge ist auch in Zeiten von Corona wichtig.
Unter dem selbst gewählten Motto Im fliegenden Wechsel realisierten die Teilnehmenden das Forum der Begegnung. Foto: Pixabay

Im Januar 2021 startete das neue interkulturelle Theater- und Coachingprojekt mund:ART®Herne der defakto GmbH, das sich der Unterstützung von Menschen mit Migrationshintergrund widmet. In gemeinsamen Projekten wird die Sprachfähigkeit gefördert und Unterstützung beim Einstieg in die Arbeitswelt geboten. In einer Videokonferenz am Donnerstag (25.3.2021) stellten die 23 Teilnehmer ihren sieben-minütigen Projekt-Film, der sich unter anderem mit den Themen Freiheit und persönlichen Wünschen beschäftigt, der Öffentlichkeit vor.

Unter dem selbst gewählten Motto Im fliegenden Wechsel realisierten die Teilnehmenden das Forum der Begegnung. Unterstützung bekamen sie dabei vom Projektleiter und Theaterpädagogen Thorsten Brunow, von Kommunikationstrainerin Christina Franitza und Patrycja Medykowska, die als Integrationscoach fungierte.

Sieben-minütiger Projektfilm

In dem Film tragen die Teilnehmenden Auszüge aus dem Grundgesetz vor. Sie berichten von ihren Wünschen - zum Beispiel Gesundheit für sich und ihre Familie - und stellen dabei ihre 'deutschen' Lieblingsworte vor. Zum Abschluss des Films erfahren wir, wie sie sich ihr Leben im Jahr 2023 vorstellen und welcher Arbeit sie dann nachgehen werden.

Drei Monate Arbeit

„Heute ist ein Meilenstein erreicht. Nach drei Monaten Arbeit können wir den Film ansehen", so Projektleiter und Theaterpädagoge Thorsten Brunow. Die Corona-Pandemie habe das Projekt etwas verzögert.

„Die Clips wurden alle einzeln gedreht unter der geltenden Corona-Schutzverordnung. Nur die Kameramänner und der jeweilige Teilnehmer waren dabei", so Brunow. Später seien die Clips dann zusammengeschnitten worden und innerhalb von drei Wochen sei dann der fertige Film entstanden.

Auch Hajo Tippmann, Geschäftsführer der defakto GmbH, zeigte sich begeistert vom neuen Projekt: „Ich finde es großartig, dass ihr trotz Corona immer weiter gemacht habt und auch auf Themen wie Freiheit und Gleichberechtigung eingegangen seid. Es ist ein toller Film entstanden."

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