Ideasforum startet

Kennenlernen in der Akademie

Gemeinnütziger Verein Ideasforum gegründet und vorgestellt, im Bild (v.li.) 2. Vorsitzender Pierre Golz, Finanzvorstand Wiebke Schuchardt, OB Frank Dudda und Vorsitzender Gianluca Dianese.
v.li. 2. Vorsitzender Pierre Golz, Finanzvorstand Wiebke Schuchardt, OB Frank Dudda und Vorsitzender Gianluca Dianese. (Archivfoto). Foto: Frank Dieper, Stadt Herne

Unter dem Motto 'Enabling digital competences – improving digitization powered by people' lud das Ideasforum e.V. am Freitag (8.10.2021) zu einem ersten Kennenlernen in den Bürgersaal der Akademie Mont-Cenis ein.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda richtete Staatsministerin Michelle Müntefering – Staatsministerin im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland für auswärtige und internationale Kulturpolitik - ein paar Worte per Videobotschaft an die Anwesenden.

Danach folgten kurze Impulsvorträge von Ulrich Ahle, CEO Fiware Foundation, zum Thema „Digitale Plattformen und wie Digitalisierung die Nachhaltigkeit in Städten unterstützen kann“ und von Dr. Doreen Mölders - Leiterin LWL Archäologisches Museum Herne zum Thema „Digitale Bildung und Kunst – der Schlüssel für smarte Bürger?“ gehalten.

Dr. Doreen Mölders ist seit Jahresbeginn 2019 neue Leiterin des Westfälischen Archäologiemuseums in Herne (NW). Aufnahme vom Montag (14.01.2019).
Dr. Doreen Mölders. Foto: Stefan Kuhn

Ziele des Vereins

Im Anschluss stellte der Vorstand des Ideasforum e.V., Gianluca Dianese, Pierre Golz und Wiebke Schuchardt, sich, das Konzept sowie die Ziele des Vereins vor. Zur Förderung der Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft will der Verein neue Formen der Vernetzung unterstützen. Ziel des Forums sei es, die Digitalisierung und Stadtentwicklung bürgernah gemeinsam zu gestalten.

Der eingetragene Verein soll bei der Realisierung hin zu „Smart Cities“ und zur Förderung von ehrenamtlichen Engagements in Bezug auf die Digitalisierung von Städte eine zentrale Rolle einnehmen. Getreu dem Motto des Vereins „Powered by People“ gehe es um die Förderung von Kommunikation und Kollaboration mit Bürgern und Unternehmen, die Förderung virtueller Testumgebungen zur Unterstützung von Projekten und die Möglichkeit des Wissenstransfers auch und insbesondere zwischen Kommunen. Hierbei stehe stets der Wissenstransfer unter Verwendung von sogenannten Open-Source-Technologien im Vordergrund. Der Verein hat zum Ziel, Innovationen der Digitalisierung sowie in weiteren angrenzenden Technologiefeldern zu fördern und der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Der Anspruch sei es, die Digitalisierung der Städte, der Gesellschaft und der Wirtschaft mit Bürgern gemeinsam im Ideasforum e.V. zu gestalten – für lebenswerte Städte.

Projektideen in Workshops

Hierzu wurden die ersten potenziellen Projektideen den Anwesenden in drei kleinen Workshops nähergebracht:

  • 1. Once upon e-Time – Digitale Bildung und Kunst mit Gianluca Dianese
  • 2. Smart Energy – Energiewende im Quartier mit Bürgern gestalten mit Dr. Markus Mirz - RWTH Aachen, Fraunhofer Institut Aachen
  • 3. Nachhaltigkeit in Städten und wie die Digitalisierung dabei unterstützen kann mit Thomas Semmelmann, Stadt Herne

Gerade zu Beginn haben sich die Mitglieder darauf verständigt, mit konkreten Projekten sichtbar werden zu wollen. Daher lud Ideasforum e.V. viele Akteure aus dem Bildungssektor ein, um digitale Bildungsangebote zu diskutieren und eine erste Projektidee mit dem Titel „Once upon e-Time“ vorzustellen.

Hierbei hat Dr. Mölders vom LWL-Archäologiemuseum angeboten, das Museum als Reallabor interessierten Jugendlichen zur Verfügung zu stellen. Das Projekt soll das Erlernen digitaler Kompetenzen und Medien praxisnah fördern, indem Videos und Wissensplattformen mit Schülern anhand der derzeitigen Stonehenge-Ausstellung des LWL-Museum für Archäologie Herne erstellt werden und international Verbreitung finden sollen.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand noch die ordentliche Mitgliederversammlung des Forums statt. Der Verein hat beschlossen, der Initiative Living-in.EU beizutreten. Hierbei gehe es um einen europäischen Ansatz zur Förderung von nachhaltigen Städten und Communities der Zukunft, bei dem getreu dem Motto des Vereins die Bürger im Zentrum der Projekt- und Stadtentwicklung stehen.

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