Hundeschulen öffnen

Stellungnahme A. Vogt

Spendenübergabe an das Tierheim Herne-Wanne
'Wir wollen auch raus!' Foto: Fabian Dobbeck

Der Herner Landtagsabgeordnete Alexander Vogt (SPD) fordert von der Landesregierung endlich Gruppenkurse in Hundeschulen zu ermöglichen. In einer Pressemitteilung dazu nimmt er am Freitag (21.5.2021) wie folgt Stellung: „Seit der Corona-Pandemie haben Hundekäufe massiv zugenommen. Gleichzeitig sind Hundeschulen in Ihrer Arbeit stark eingeschränkt, Gruppen-Kurse zur Sozialisation von Hunden sind nicht möglich. Doch die Prägephase eines Hundes lässt sich nicht an Corona-Lockdowns anpassen und wird verpasst. Hundehalter werden alleine gelassen, nicht sozialisierte Hunde sind die Folge. Aufgrund der Vielzahl von Hunden in Herne sind ausreichende Kapazitäten zur Sozialisation ein wichtiges Thema.

Im Laufe der letzten Monate habe ich und weitere SPD-Abgerodnete mehrfach die Landesregierung darauf hingewiesen, dass Gruppenkurse für Hunde ausschließlich draußen stattfinden und die notwendigen Abstände zwischen Personen eingehalten werden können. Angesichts der sinnvollen Lockerungsmaßnahmen im Sportbereich muss die Landesregierung jetzt bei Hundeschulen zügig nachbessern. Dass CDU-Gesundheitsminister Laumann die Hundeschulen ausschließlich als Bildungseinrichtungen einstuft, ist völlig absurd. Ich habe aus diesem Grund heute die NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser angeschrieben und die Öffnung der Hundeschulen gefordert."

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