Gründungsfeier der Pfarrei St. Christophorus

Rosenkranz.
Rosenkranz. (Symbolbild) Foto: Wolfgang Quickels

Am Sonntag, 27. Januar 2019, beginnt um 10 Uhr in der Sporthalle, im Sportpark 20, der Festgottesdienst zur Gründung der Pfarrei St. Christophorus unter der Beteiligung von allen Kirchenchören, den Regenbogensingers und den Kirchenbands Compassion und Terra incognita. Der Gottesdienst ist für alle Generationen gestaltet, es wird unter anderem eine Kinderbetreuung für Kinder von 2 bis 7 Jahren von Erzieherinnen der Tageseinrichtungen angeboten.

Die Gemeindeausschüsse/-räte und die Kirchenvorstände aller neun katholischen Gemeinden sowie der Gesamtpfarrgemeinderat haben den Heiligen Christophorus als Patron vorgeschlagen: Der Erzbischof von Paderborn hat dem zugestimmt. Die neun Gemeinden und Kirchen bleiben als Orte des Glaubens und der Begegnung erhalten und behalten ihre Namen. Die Pfarrei wird die Zusammenarbeit in der Verwaltung und Organisation verstärken und neue Formen von Kirche ermöglichen.

Wer war Sankt Christophorus

St. Christophorus und das Jesuskind.
St. Christophorus und das Jesuskind. Foto: Veranstalter

Viele kennen Sankt Christophorus als Schutzpatron der Reisenden und besonders der Autofahrer. Der Heilige Christophorus kann für die Erneuerung der Kirche in Wanne-Eickel ein wirklicher Schutzpatron sein, der auf die Sprünge hilft. Der Überlieferung nach ist er ein Märtyrer aus dem 4. Jahrhundert nach Christus. Sehr spannend sind die vielen Legenden, die sich um ihn ranken. Die bekannteste Legende erzählt, dass er ein Riese mit Namen Offerus war. Er wusste nicht so recht, was er in seinem Leben Sinnvolles tun sollte. Nach langer vergeblicher Suche riet ihm ein frommer Einsiedler, er solle nur Gott dienen.

„Aber wie sagt mir Gott, was ich tun soll?“ Offerus solle an Stelle eines Fährmanns Reisende über einen Fluss tragen und diesen Dienst als den Willen Gottes ansehen. An einer tiefen Furt verrichtete Offerus fortan diesen Dienst. Eines Tages nahm er ein Kind auf die Schulter, um es über den Fluss zu tragen. Zunächst war das Kind sehr leicht, aber je tiefer Offerus in die Furt stieg, desto schwerer schien es zu werden. In der Mitte des Stromes keuchte Offerus schließlich: „Kind, du bist so schwer, als hätte ich die Last der ganzen Welt zu tragen!“ Das Kind antwortete: „Wie du sagst, so ist es, denn ich bin Jesus, der Heiland. Und wie du weißt, trägt der Heiland die Last der ganzen Welt.“ Am anderen Ufer angelangt, setzte Offerus das Kind ab, worauf das Kind zu ihm sagte: „Du hast den Christus getragen, von jetzt an darfst du Christophorus heißen.“ Dieser griechische Name heißt ins Deutsche übersetzt: Christus-Träger

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Sonntag, 27. Januar 2019, um 10 Uhr Sporthalle im Sportpark , Im Sportpark 20 , 44652 Herne
Quelle: