Fünf neue Höhenretter für die Feuerwehr

Auszubildende erlernten Einsatzvarianten und Rettungstechniken

Während derAusbildung wurden Rettungstechniken in Höhen von 60 Metern eingeübt.
Während der Ausbildung wurden Rettungstechniken in Höhen von 60 Metern eingeübt. Foto: Feuerwehr Herne

Für die Feuerwehr Herne sind seit Freitag (8.10.2021) fünf neue Höhenretter im Einsatz. Im August 2021 haben sich die Kollegen der Berufsfeuerwehr in einem Auswahlverfahren für die Ausbildung zum Höhenretter qualifiziert. Ende September 2021 begann die 85-stündige Ausbildung. Angeleitet wurden die Auszubildenden dabei von den Ausbildern für Höhenretter Dirk Janßen, Jörg Matuszewski und Volker Rudolf.

Fünf neue Höhenretter sind nun bei der Feuerwehr Herne im Einsatz.
Fünf neue Höhenretter sind nun bei der Feuerwehr Herne im Einsatz. Foto: Feuerwehr Herne

In praktischen Übungen erlernten die Auszubildenden verschiedene Einsatzvarianten und Rettungstechniken in Höhen von 60 Metern und mehr. Beispielsweise wurden die Rettung einer Person mittels einer Schleifkorbtrage, das Spannen von Schrägseilen und das Retten von Personen aus einem Seil geübt. Außerdem gehört auch die Rettung von Personen aus Tiefen zum Aufgabenbereich der Höhenrettung. Für die Aus- und Weiterbildung werden im Stadtgebiet und den angrenzenden Kommunen Kraftwerke, Krananlagen und Strommasten genutzt. In einer abschließenden Theorie- und Praxisprüfung mussten die angehenden Höhenretter die erlernten Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Mit Abschluss der Ausbildung wurden die Teilnehmenden in die bestehende Sondereinheit Höhenrettung (SE HörG) der Feuerwehr Herne aufgenommen. Sie besteht seit 1995 und hat ihren Standort an der Feuer- und Rettungswache 2 in Wanne-Eickel. Zusammen mit den fünf neu ausgebildeten Höhenrettern besteht die Sondereinheit nun aus 25 Einsatzkräften. Diese nehmen die Höhenretterfunktion zusätzlich zum regulären Einsatzdienst im Brandschutz und Rettungsdienst wahr. Die Höhenretter haben 20 bis 25 Einsätze im Jahr

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