Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Prof. Dr. Clemens Tempfer.
Prof. Dr. Clemens Tempfer. Foto: St. Elisabeth Gruppe

Am Donnerstag, 23. Mai 2019, 18 Uhr, dreht sich im Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum alles rund um das Thema Gebärmutterhalskrebs. Prof. Dr. Clemens Tempfer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, informiert mit weiteren Experten darüber, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um Gebärmutterhalskrebs vorzubeugen, zu erkennen und zu behandeln.

Rund 4.000 bis 6.000 Frauen erkranken jährlich an Gebärmutterhalskrebs, auch Zervixkarzinom genannt. Damit steht diese Krebsart weltweit an zweiter Stelle der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Als Hauptursache gilt eine Infektion mit dem Humanen Papillomvirus (HPV), das vor allem durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird.

Dieses Virus ist ebenfalls für die Entstehung einer Dysplasie verantwortlich. Dabei handelt es sich um die Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses, die mit etwa 400.000 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr deutlich häufiger auftritt. Im Rahmen der Veranstaltung geben Klinikdirektor Prof. Tempfer und sein Team einen Überblick über die Erkrankung und informieren über Maßnahmen zur Vorbeugung und Früherkennung von Dysplasien und Gebärmutterhalskrebs.

Darüber hinaus werden die aktuellen Therapiemöglichkeiten vorgestellt. Im Anschluss an die Vorträge bekommen die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung für Patientinnen, Angehörige und Interessierte findet im Hörsaal 1 – 3 statt.

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Donnerstag, 23. Mai 2019, um 18 Uhr Marien Hospital Herne , Hölkeskampring 40 , 44625 Herne Informationen und Anmeldung unter Tel 0 23 23 / 499 - 18 01 oder per eMail: .
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