FDP Ausschuss-Anfrage Planung

Lärmschutzwand und Bootshaus

Die FDP-Ratsgruppe stellt für die nächste Sitzung des Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung am Donnerstag,14. Januar 2021, folgende Anfragen:

Zum Thema Lärmschutzwand

Vor einigen Jahren hat die Deutsche Bahn damit begonnen Lärmschutzwände an der Buschkampstraße bis zur Straße An der Ziegelei aufzustellen. Diese sind jedoch noch immer lückenhaft, was zu einer erhöhten Lärmbelästigung der Anwohner führt. Im Bereich der Straße An der Ziegelei wurde bis hinter das Grundstück der Firma Steinbrenner GmbH seinerzeit auch Altholz entfernt, damit auch dort Lärmschutzwände errichtet werden können. Dieses ist bislang ebenfalls nicht erfolgt, was auch dort zu einem erhöhten Lärmaufkommen und einer entsprechenden Belästigung der Anwohner führt.

Deshalb bittet die FDP um Beantwortung folgender Fragen:

  • Ist der Verwaltung bekannt, warum die Fertigstellung der Lärmschutzwände bislang nicht erfolgt ist?
  • Kann die Verwaltung abschätzen, bis zu welchem Zeitpunkt die Lärmschutzwände fertiggestellt werden?
  • Haben die Anwohner einen Rechtsanspruch auf Fertigstellung?

Zum Thema Bootshaus

Vor einigen Jahren beabsichtigte der Ruderverein „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten e.V. die Errichtung eines Bootshauses und einer Gastronomie in zwei geschossiger Bauweise auf einem Teilstück der Fläche der ehemaligen Zeche Unser Fritz 2/3 am Rhein-Herne-Kanal. Nach unserem Kenntnisstand wurden die Pläne durch den Ruderverein „Emscher“ Wanne-Eickel-Herten e.V. jedoch zwischenzeitig verworfen und das Grundstück wieder veräußert. Da in der unmittelbaren Nachbarschaft in diesem Jahr eine Gastronomie am Kanal eröffnet worden ist und in Herne „Wohnen am Kanal“ diskutiert wird, bitten wir Sie in diesem Zusammenhang um Beantwortung folgender Fragen:

  • Ist der Verwaltung bekannt, ob der aktuelle Grundstückeigentümer weiterhin an der Bebauung des Grundstücks festhält?
  • Für den Fall, dass weiterhin die Absicht besteht das Grundstück zu bebauen, ist der Verwaltung bekannt, ob weiterhin Gastronomie und / oder Wohnbebauung geplant ist.
  • Gibt es seitens der Verwaltung Bedenken für eine mögliche Wohnbebauung auf dieser Fläche (z.B. wegen verkehrsrechtlicher Erschließung oder der Ver- und Entsorgung der Fläche) oder andere Gründe, die zu einem planerischen Nutzungskonflikt führen könnten?
Quelle: