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Endlich frei herumlaufen und toben: Hunde können sich auf eine umzäunte Fläche in Holsterhausen freuen - und ihre Besitzer ebenfalls (Archivbild).

Rat gibt nach mehreren Jahren grünes Licht, FDP erfreut

Erste umzäunte Hundewiese entsteht

In Herne entsteht die erste umzäunte Hundewiese. Das hat der Rat der Stadt Herne in seiner Sitzung am Dienstag (5.9.2023) entschieden. Demnach wird die Hundewiese auf dem ehemaligen Hiberniagelände in Holsterhausen bald eingezäunt.

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Dabei ist es nicht das erste Mal gewesen, dass dieses Thema aufkam. Beispielsweise die FDP sowie die Jungen Liberalen hatten mehrfach Anträge gestellt, beispielsweise zum Dorneburger Park oder eine ungenutzte Fläche in der Nähe der Wakefieldstraße (halloherne berichtete und berichtete).

Antrag von den Unabhängigen Bürgern, Änderung von SPD und CDU

Nun reichte Bernd Blech von den Unabhängigen Bürgern einen Antrag für eine Fläche im Sportpark Eickel ein. Zum Anfang der Ratssitzung brachte jedoch die Ratskooperation aus SPD und CDU einen Änderungsantrag ein und schlug die Fläche in Holsterhausen, in der Nähe des Gasometers, vor. Blech akzeptierte diese Änderung, der Antrag wurde im Rat angenommen.

In der Nähe vom Gasometer am ehemaligen Hiberniagelände ist die Freifläche vorzufinden.

Nun ist der Weg nach mehreren Vorstößen aus der Politik also frei: Das freut die Herner FDP. „Wir freuen uns, dass der Wunsch nach einer umzäunten Hundewiese endlich eine Mehrheit in der Politik gefunden hat. So haben sich die unzähligen Diskussionen in den vergangenen Jahren letztendlich für alle Hundebesitzer ausgezahlt“, so Thomas Bloch von der FDP-Ratsgruppe.

'Standort ist optimal'

Den Standort der geplanten Hundewiese halten die Freien Demokraten für optimal gelegen. „Wir haben eine umzäunte Hundewiese am Gasometer in Holsterhausen schon vor längerer Zeit in die Diskussion eingebracht“, so Bloch weiter.

Die FDP freut sich, dass die Hunde bald auf der eingezäunten Wiese frei herum laufen können (Archivbild).

Die Freien Demokraten hoffen, dass auch die bisherigen Zweifler von der Sinnhaftigkeit umzäunter Hundewiesen überzeugt werden und so auch an anderen Stellen im Stadtgebiet weitere umzäunte Hundewiesen entstehen können.

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„Von einer umzäunten Hundewiese profitieren letztendlich nicht nur die Hunde, die Hundebesitzer, sondern alle übrigen Personen, die durch den geschützten Bereich nicht befürchten müssen, dass ein Hund plötzlich unerwartet über die Straße läuft und dadurch eine kritische Verkehrssituation für Radfahrende und zu Fuß gehende Personen verursacht“, sagt der Stadtverordnete abschließend.

| Autor: Marcel Gruteser