Energiesparen macht Schule

Energiesparen macht Schule - Der König und sein Apfelbaum.Foto: Stadt Herne, Thomas SchmidtEnergiesparen macht Schule - Der König und sein Apfelbaum.

Gespannt schauen die Kinder der Kita Rappelkiste an der Mont-Cenis-Straße dem König zu, wie er von seinem klugen und umweltfreundlichen Daumen lernt, was Klimaschutz ist und lernen dabei auch, was sie selbst tun können, um das Klima zu schützen. Das Puppenspiel Kleiner Daumen – große Wirkung, wurde am Diesntag (3.7.2018) von Adrien Megners aufgeführt, ergänzt das Projekt Energiesparen macht Schule und sorgte für Begeisterung bei den Kindern. 19 städtischen Herner Kitas wurden für ihre erfolgreiche Teilnahme am Projekt ausgezeichnet.

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Energiesparen macht Schule ist ein Projekt zur Förderung von Klimaschutz, wird geleitet von der Bielefelder e&u Energiebüro GmbH, existiert bereits seit sieben Jahren an Herner Schulen und Kitas und hat das Ziel,   einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Kinder möglichst früh darüber zu informieren. Wir schützen unsere Welt singen die Kinder freudig mit dem König und werden auf diese Weise spielerisch und kindgerecht an das Thema herangeführt. Die pädagogische Umsetzung gehört ebenso zum Projekt, wie die finanziellen Ersparnisse. Damit auch der pädagogische Bereich erfolgreich ist, bekommen die Kitas und Schulen Unterstützung durch Materialien und Projektvorschläge.

„Herne steht gut da,“ sagt Bettina Baron, die Diplom-Biologin, die unter anderem Verantwortliche für die Bereiche Energiesparen in Schulen und Kitas. Durch das Engagement der Schulen und Kitas erzielte Herne im Jahr 2017 eine Einsparung von 309.873 Euro. Obwohl die Kitas viel kleinere Gebäude haben, trugen sie rund 36.000 Euro dazu. Des Weiteren gab es im Jahr 2017 eine CO2-Minderung um 108 Tonnen.

Neben der Möglichkeit Kinder über Umweltschutz aufzuklären, gibt es eine Motivationsprämie für die teilnehmenden Schulen und Kitas am Ende jedes Projektjahres, um einen weiteren Anreiz zur Teilnahme zu geben. Die eine Hälfte der Ersparnisse bekommen die Kitas und Schulen ausgezahlt. Wie hoch die Auszahlung im Einzelfall ist, setzt sich zur einen Hälfte aus dem Erfolg bei den Einsparungen und zur anderen Hälfte aus dem pädagogischen Einsatz zusammen. Da das Projekt sehr erfolgreich ist, wurde die Auszahlung auf maximal 40.000 Euro begrenzt. In Herne bekamen alle teilnehmenden Kitas für ihren Einsatz eine Prämie im dreistelligen Bereich überreicht. Die andere Hälfte der Einsparungen geht an die Stadt.

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Quelle: Stadt Herne 06. Juli 2018, 07:50 Uhr