Digitalisierung weiter voranbringen

FDP will Prüfung von Chatbots

v.l.: Thomas Bloch und Manuel Konopczynski.
Thomas Bloch hier links im Bild mit Manuel Konopczynski. Foto: Zen-Ki-Budo

Die Herner FDP-Ratsgruppe macht mit ihrer Digital-Offensive weiter, dazu schreibt Thomas Bloch, Sprecher der FDP-Ratsgruppe: „Nachdem wir, die Freien Demokraten in den vergangenen Jahren das Parken via App, die Online-Terminvereinbarung bei städtischen Behörden und das E-Payment auf den Weg gebracht haben, möchten wir in der nächsten Ratssitzung am Montag, 2. September 2019, den nächsten Schritt machen.

Wir wollen zukünftig Chatbots die Kommunikation zwischen der Herner Bürgerschaft und der Stadtverwaltung vereinfachen und ergänzen. Chatbots sind selbstlernende Kommunikationssysteme, die bereits heute in vielen Bereichen z.B. auf Onlineportalen von Versicherungen und anderen Dienstleistern, aber auch bereits bei verschiedenen Städten im Einsatz sind. Wie bei klassischen Messenger-Diensten werden die Fragen in ein Textfeld eingegeben. Liegt eine in einer Datenbank hinterlegte Antwort vor, wird diese automatisch übermittelt. Dabei hat es den Anschein, dass die Anfrage von einer natürlichen Person gelesen und bearbeitet wird.

Einfache Anfragen, wie z.B. welche Unterlagen ich zu einer Beantragung meines Personalausweises brauche oder welche Öffnungszeiten Ämter haben, lassen sich so schnell und rund um die Uhr beantworten. Dies ist eine einfache Methode, den Kontakt mit der Verwaltung zu vereinfachen. Mehrere Städte testen ein solches System bereits.

Weitere Vorteile für die Bediensteten der Stadt: Dadurch, dass Fragen vom Bot beantwortet werden, haben die Mitarbeiter der Stadt Zeit für andere Aufgaben und werden ggf. von telefonischen Anfragen entlastet. Die Mitarbeiter der Stadt haben immer mehr Aufgaben, die sie bearbeiten müssen. Dies wäre auch für sie eine kleine Hilfe. So können Zeit und Kosten eingespart werden. Wir, die Freien Demokraten wollen, dass die Chancen und aktuellen Möglichkeiten der Digitalisierung ausgeschöpft werden und Herne ein Stück weiter im 21. Jahrhundert ankommt. Dazu haben wir eine Anfrage an den Rat der Stadt Herne gestellt."

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