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Ein Teil des internationalen Fachpublikums um Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten (Mitte), das vergangene Woche zu den „Endoscopic Spine Days“ ins St. Anna Hospital Herne kam

Orthopäden luden zu globalem Wirbelsäulensymposium

Die Welt zu Gast in Herne

Thailand, Irak und Brasilien – das sind nur einige der Länder aus denen vergangene Woche Wirbelsäulenchirurgen anreisten, um im Kongresszentrum des St. Anna Hospital Herne sowie auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen an den „Global Endoscopic Spine Days“ teilzunehmen, heißt es in einer Mitteilung der St. Elisabeth Gruppe von Montag (15.5.2023). Während des Symposiums und Intensivtrainings drehte sich alles um vollendoskopische Wirbelsäulenoperationen.

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Dieses Verfahren haben Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten, Direktor des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe und Chefarzt des Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie sowie Dr. Martin Komp, Leitender Oberarzt, selbst entwickelt und geben ihr Wissen regelmäßig an Ärzte aus dem In- und Ausland weiter. Vorträge, Anleitungen und Training von vollendoskopischen Wirbelsäulenoperationen – Das erwartete das internationale Publikum im Rahmen der „Global Endoscopic Spine Days“, die vergangene Woche in Herne und Essen stattfanden.

Mehr als 100 Wirbelsäulenchirurgen waren vor Ort dabei. Zudem wurde die Veranstaltung online live übertragen. Unter der intensiven Anleitung und Betreuung der erfahrenen Ärzte des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe konnten die Teilnehmer das Erlernte an Wirbelsäulenpräparaten üben.

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Weltweit führende Experten

Vollendoskopische Eingriffe können im Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäulenbereich durchgeführt werden. „Sie kommen vor allem bei Bandscheibenvorfällen und Einengungen des Wirbelkanals zum Einsatz“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten. Diese Verfahren sind für Patienten nicht nur besonders schonend, weil sie mit kleineren Schnitten und einer kürzeren Genesungszeit einhergehen, sondern ermöglichen auch das Erreichen schwieriger Stellen an der empfindlichen Wirbelsäule. Die Instrumente dafür haben die Experten des Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie der St. Elisabeth Gruppe ebenso wie die Techniken selbst entwickelt. Seit mehr als 20 Jahren führen sie vollendoskopische Wirbelsäulenoperationen durch. Diese Verfahren haben weltweit neue Standards gesetzt. Als Entwickler und Direktor eines der führenden Zentren in diesem Bereich schult Priv.-Doz. Dr. Sebastian Rütten gemeinsam mit Dr. Martin Komp in regelmäßig stattfindenden Fachveranstaltungen Ärzte auf der ganzen Welt.

| Quelle: St. Elisabeth Gruppe