Die Polizei warnt vor Trickbetrügern

Aktuell wieder vermehrt Anrufe

Telefontasten.
Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch bei Anrufern, die Sie nicht kennen. Foto: Stefan Kuhn

Die Pressestelle der Polizei in Bochum, zu der die Bochum, Herne und Witten gehören, teilte in einer Pressemeldung von Dienstag (11.1.2022) mit, dass es im Augenblick wieder vermehrte Anrufe von Trickbetrügern gäbe: „Der Polizei werden aktuell wieder vermehrt Anrufe von Trickbetrügern in Bochum, Herne und Witten gemeldet. Die aktuelle Masche: Die Anrufer geben sich als vermeintliche Angehörige aus, die in Schwierigkeiten sind und Geld benötigen. Vor allem ältere Menschen sind das Ziel dieser Trickbetrüger.“

Warn-Hinweise und Tipps der Polizei

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte wissen kann.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an unbekannte Personen.
  • Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110.
  • Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen, Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu sensibilisieren und die Täter zu überführen.
  • Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie sich an die Telekom.
  • Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf der Bank oder im Bankschließfach.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an die Experten für den Bereich Kriminalprävention und Opferschutz wenden Tel 0234 909-4040.

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