Die Müllentsorgung im Winter

Gelber Sack im Schnee.Foto: Wolfgang QuickelsMüll im Winter.

Anfang Februar 2018 haben wir sie doch noch bekommen - die Minustemperaturen. Damit besteht auch die Gefahr, dass Abfall, durch den hohen Wassergehalt von Küchen- und Speiseabfällen, in der Biotonne oder aber auch in der grauen Tonne festfriert. Gerade im Winter kann es vorkommen, dass die Mitarbeiter der entsorgung Mülltonnen trotz aller Bemühungen nicht vollständig entleert bekommen. Ein Anspruch auf spätere Nachentleerung besteht nicht. Barbara Nickel von der entsorgung herne bittet um die Mitwirkung der Bevölkerung, damit die Abfuhr möglichst reibungslos durchgeführt werden kann.

Ihre Tipps, wie man es vermeidet, dass der Abfall festfriert: „Die Abfallbesitzer sollten sicherstellen, dass die Tonnen einwandfrei und komplett geleert werden können. Dazu ist es hilfreich, die leere Tonne mit Zeitungspapier oder Eierkartons auszulegen, das hilft, den Inhalt aufzulockern und die Flüssigkeit aufzusaugen. Jeglicher neuer Abfall sollte auch immer wieder in Zeitungspapier gewickelt werden. Die Müllwerker können nur die Möglichkeiten des Fahrzeugs nutzen.  Das heißt, die Schüttung rüttelt dreimal an der Tonne. Was sich dabei nicht löst, bleibt im Behälter. Häufigeres Rütteln, birgt die Gefahr, dass die Tonnen bei diesen Minusgraden kaputt gehen könnten."

Die Bürger, die feststellen, dass der Inhalt im Abfallbehälter bereits festgefroren ist, sollten vor der Abfuhr die Abfälle mit einem Spaten oder ähnlichem vom Behälterrand lösen, damit diese beim Kippvorgang aus der Tonne rutschen können. Ein weiterer Tipp der Fachfrau gegen festfrierenden Abfall: „Ein optimaler Winter-Stellplatz der Tonne ist die Garage. Aber manchmal hilft schon eine windgeschützter Standplatz nahe der Hauswand.“

wewole
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Text: Carola Quickels 08. Februar 2018, 12:15 Uhr